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WM-Tore aus Maracanã kommen in Deutschland unter den Hammer

Die Tore aus dem WM-Finale 2014 in Brasilien sollen in Deutschland versteigert werden.

Soll in Deutschland versteigert werden: Das Tor, in das Mario Götze 2014 1:0-Siegtreffer einschoss. Foto: Diego Azubel/EPA
Soll in Deutschland versteigert werden: Das Tor, in das Mario Götze 2014 1:0-Siegtreffer einschoss. Foto: Diego Azubel/EPA

Rio de Janeiro.Die beiden Gehäuse des Endspiels zwischen der DFB-Elf und Argentinien (1:0 n.V.) werden am Samstag im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro abmontiert und nach Deutschland geschickt, wie die brasilianische Zeitung „O Globo“ berichtete. Zunächst sollen die Tore ausgestellt und dann unter den Hammer kommen.

90 Prozent des Erlöses soll für gemeinnützige Zwecke gespendet werden, zehn Prozent fließen an den Stadionbetreiber. Im Finale hatte Deutschland seinen vierten WM-Sieg geschafft. In der 113. Minute erzielte Mario Götze den entscheidenden Treffer.

Das legendäre Maracanã-Stadion hat schon bessere Zeiten gesehen. Es wird von einer Tochterfirma des Baukonzerns Odebrecht betrieben, der in den größten Korruptionsskandal Lateinamerikas verwickelt ist. Das Unternehmen führt derzeit nur die nötigsten Instandhaltungsarbeiten aus und versucht, die Konzession für das Stadion zu verkaufen. Spiele finden im Maracanã nur noch selten statt.

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