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Nürnberg Tabellenführer - Düsseldorf und Kiel nur remis

Der Aufstiegskampf zur Fußball-Bundesliga wird immer mehr zur Nervensache. Düsseldorf und Kiel sind aktuell davon betroffen. Holstein ist schon seit zehn Partien sieglos. Nürnberg ist wieder Erster.

  • Hanno Behrens (r) verwandelt seinen Elfmeter zum 1:0 Führungstreffer und bringt damit sein Team auf die Siegerstraße. Foto: Nicolas Armer
  • Dresdens Spieler jubeln über das Tor des Tages zum 1:0 Sieg über Jahn Regensburg. Foto: Monika Skolimowska
  • Braunschweigs Ken Reichel (l) bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen den 1. FC Union Berlin mit Hendrick Zuck. Foto: Peter Steffen
  • Kiels Torwart Kenneth Kronholm (l) kommt vor Aues Malcolm Cacutalua an den Ball. Foto: Daniel Bockwoldt
  • St. Paulis Sami Allagui behielt im Schneegestöber die Übersicht. Foto: Armin Weigel
  • Bielefelds Spieler jubeln nach dem Tor zum 1:0. Foto: Guido Kirchner
  • Die Düsseldorfer um Oliver Fink (r) kamen gegen Levent Aycicek und die SpVgg Greuther Fürth nur zu einem 1:1. Foto: Roland Weihrauch

Düsseldorf.Der 1. FC Nürnberg ist auf dem Weg zurück in die Fußball-Bundesliga wieder in der Pole-Position. Die Mannschaft von Trainer Michael Köllner übernahm mit dem 3:1 (2:1) gegen Aufsteiger MSV Duisburg erstmals seit dem 6. August 2017 die Tabellenführung.

Der Club liegt dank der besseren Tordifferenz vor dem punktgleichen Team von Fortuna Düsseldorf. Beide haben 44 Zähler. Spielführer Hanno Behrens war mit einem Foulelfmeter in der 8. Minute und zum 2:0 (23.) doppelt erfolgreich. Eduard Löwen (71.) gelang nach dem Anschlusstreffer von Moritz Stoppelkamp (41.) die Entscheidung.

„Der erste Doppelpack in meiner Karriere ist ein wunderschönes Gefühl“, sagte Behrens nach seinen Treffern im TV-Sender Sky. Selbst den Ausfall des verletzten Top-Torjägers Mikael Ishak kompensierten die Nürnberger nahezu problemlos, wenngleich Köllner eines einräumte: „Das Gegentor hat uns ein bisschen nachdenklich gemacht.“

Düsseldorf und Holstein Kiel (37 Punkte) zeigen Nerven. Die Fortuna kam gegen die vom Abstieg bedrohte SpVgg Greuther Fürth nur zu einem 1:1 (0:1). Auch Kiel musste sich mit einem Heim-Remis begnügen. Das 2:2 (2:2) nach 2:0-Führung gegen Erzgebirge Aue war für den drittplatzierten Aufsteiger das zehnte Spiel in Serie ohne Sieg.

Der eingewechselte Takashi Usami (77.) bewahrte Düsseldorf gegen Fürth vor der zweiten Niederlage in Serie. Die Franken waren durch Maximilian Wittek (10.) in Führung gegangen. Fortuna-Chefcoach Friedhelm Funkel war dennoch „zu hundert Prozent zufrieden“ mit dem Auftritt seines Teams.

Verfolger FC Ingolstadt konnte die Patzer der Düsseldorfer und Kieler nicht nutzen. Der FCI unterlag dem FC St. Pauli im Heimspiel 0:1 (0:1). Besser machte es Arminia Bielefeld. Die Ostwestfalen bezwangen den Erstliga-Absteiger Darmstadt 98 2:0 (1:0) und sind damit weiter vorn dabei.

Für Ingolstadt war das 0:1 gegen den vom früheren FCI-Coach Markus Kauczinski trainierten FC St. Pauli bitter. Ingolstadts Trainer Stefan Leitl wollte trotz der fünften Heimniederlage das Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs nicht aufgeben. „Warum soll ich etwas abhaken, wenn ich einen Traum noch leben kann“, sagte Leitl.

Bereits am Freitag unterlag der Tabellenletzte 1. FC Kaiserslautern dem SV Sandhausen 0:1 (0:0). Das Debüt des ehemaligen DFB-Sportdirektors Robin Dutt als Chefcoach des VfL Bochum missglückte: Die Westdeutschen verloren beim 1. FC Heidenheim mit 0:1 (0:1). Kaiserslautern (18 Zähler) bleibt abgeschlagen.

Davor sind die Punktabstände zwischen Darmstadt (22), Fürth (24), Aue (25) und Bochum (26) so gering, dass alle noch bangen müssen. Eintracht Braunschweig mit dem 1:0 (1:0) gegen den 1. FC Union Berlin und Dynamo Dresden beim 1:0 (0:0) gegen Jahn Regensburg entfernten sich am Sonntag aus der Zone der akut Gefährdeten.

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