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Fussball

SSV Jahn: Erster Härtetest gegen Jena

Für Innenverteidiger Dominic Volkmer gibt’s ein Wiedersehen mit dem Ex-Klub. Seine Zukunft bei den Regensburgern ist offen.
Von Heinz Gläser

Maskenmann: Dominik Volkmer trägt nach einem Nasenbeinbruch einen Gesichtsschutz. Fotos: Nickl
Maskenmann: Dominik Volkmer trägt nach einem Nasenbeinbruch einen Gesichtsschutz. Fotos: Nickl

Regensburg.Die Zeit des lockeren Aufgalopps ist vorbei. Mit den Siegen in den Duellen beim Kreisligisten TV Wackersdorf (20:1), beim Landesligisten ASV Neumarkt (8:0) sowie gegen den Regionalligisten SV Schalding-Heining (1:0) hatte der SSV Jahn seinen Testspielreigen eingeläutet. An diesem Freitag (17 Uhr) steht in Pleystein (Kreis Neustadt/Waldnaab) für den Regensburger Fußball-Zweitligisten der erste Gradmesser und Härtetest in der Vorbereitung auf die am 28. Juli mit dem Heimspiel gegen den VfL Bochum beginnende Saison auf dem Programm. Das Team von Coach Mersad Selimbegovic trifft auf den ambitionierten Drittligisten FC Carl Zeiss Jena.

„Hatte eine super Zeit“

Ein Jahn-Profi sieht dem Aufeinandertreffen mit spezieller Vorfreude entgegen. „Klar, das ist für mich ein besonderes Spiel. Ich hatte eine super Zeit in Jena, habe mit vielen in der Mannschaft noch Kontakt“, sagt Dominic Volkmer. Der 23-Jährige war in der Winterpause an die Thüringer ausgeliehen worden und hatte sich dort sofort zum Leistungsträger entwickelt. Jena war daran gelegen, den gebürtigen Bremer zu verpflichten. Auch von weiteren Bewerbern ist die Rede, doch für Volkmer stehen derzeit andere Themen im Vordergrund: „Um ein Interesse von Eintracht Braunschweig mache ich mir ehrlich gesagt derzeit wenig Gedanken. Ich konzentriere mich auf den SSV Jahn, gebe im Training Vollgas und haue in der Vorbereitung alles rein. Dann werden wir sehen. So ist es mit dem Jahn vereinbart.“

Jahn-Coach Mersad Selimbegovic (links) wechselte in den bisherigen Testspielen eifrig durch. Bastelt er nun an einer möglichen Startformation?
Jahn-Coach Mersad Selimbegovic (links) wechselte in den bisherigen Testspielen eifrig durch. Bastelt er nun an einer möglichen Startformation?

Der kopfballstarke Innenverteidiger Volkmer setzt alles daran, sich im Konkurrenzkampf beim Jahn zu behaupten. „Ich habe mich hier in Regensburg immer sehr wohl gefühlt, auch wenn meine sportliche Situation in meinem ersten halben Jahr hier natürlich nicht so befriedigend war“, blickt er auf die Zeit seit seinem Wechsel von Werder Bremen II 2018 zurück.

Maske im Spiel und im Training

Beim 1:1-Unentschieden von Jena gegen Lotte hatte sich Volkmer einen Nasenbeinbruch zugezogen. Seither spielt und trainiert er mit einem Gesichtsschutz. „Anfangs stört so eine Maske schon, sie drückt an manchen Stellen. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Mit der medizinischen Abteilung ist vereinbart, dass wir den weiteren Heilungsverlauf abwarten. In Rente gehen will ich damit nicht“, sagt der Defensivmann.

Den Jenaern traut Volkmer in der neuen Saison „eine sehr gute Rolle zu“. Der Test in Pleystein werde also Aussagekraft haben. „In diesem Spiel wird man sehen, was wir aktuell draufhaben“, sagt Volkmer und fügt hinzu: „Persönlich hoffe ich natürlich auf möglichst viel Spielzeit. Aber die Aufstellung ist Sache des Trainers.“ Bislang hatte Selimbegovic in der Vorbereitung munter durchgewechselt. Bis auf die verletzten Tim Knipping und Erik Wekesser stehen ihm voraussichtlich alle Akteure zur Verfügung. (gr)

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