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Teilweiser Gehaltsverzicht bei Hertha

Profis und Verantwortliche des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC verzichten in den kommenden drei Monaten auf Teile ihres Gehalts, um dem Club so in der anhaltenden Corona-Krise zu helfen.

Der Start des Teamtrainings bei Hertha BSC ist noch offen. Foto: Andreas Gora/dpa
Der Start des Teamtrainings bei Hertha BSC ist noch offen. Foto: Andreas Gora/dpa

Berlin.

„Auch bei Hertha BSC steht der Solidaritätsgedanke über allem“, sagte Geschäftsführer Michael Preetz (52). Der teilweise Einkommensverzicht von Profi-Mannschaft, Trainerteam, Funktionsteam, Geschäftsleitung und leitenden Mitarbeitern bis zum bisher geplanten Saisonende am 30. Juni würde dem Hauptstadtclub laut Preetz eine Summe „im ordentlichen siebenstelligen Bereich“ einsparen.

Ziel sei es, dass „der Betreib hier weitergeht, die Auswirkungen minimiert werden“ und „keine Arbeitsplätze gefährdet werden“, sagte Preetz in einem vom Verein verbreiteten Video und ergänzte: „Wir stellen uns der Herausforderung dieser besonderen Situation.“

Weiterhin offen ist, wann die Berliner wieder mit dem Teamtraining beginnen. „Die Empfehlung der DFL war, bis 5. April kein Mannschaftstraining zu machen, daran halten wir uns und werden auch in dieser Woche individuell trainieren“, sagte Preetz. Am Montag seien alle Spieler unabhängig voneinander im 15-Minuten-Takt auf dem Clubgelände gewesen und hätten individuelle Trainingspläne bekommen. „Keiner hat den anderen getroffen“, sagte Preetz.

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