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Fussball

Turan wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt

Der türkische Fußballstar Arda Turan ist unter anderem wegen illegalen Waffenbesitzes und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von mehr als zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden.

Arda Turan hat Ärger mit der türkischen Justiz. Foto: Marius Becker
Arda Turan hat Ärger mit der türkischen Justiz. Foto: Marius Becker

Istanbul.

Vom Vorwurf der sexuellen Belästigung sei Turan freigesprochen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Hintergrund der Anklage war ein Streit vom vergangenen Jahr zwischen Turan und dem Popsänger Berkay Sahin in einem Istanbuler Club. Nach Medienberichten hatte der Sänger den Fußballer zur Rede gestellt, nachdem dieser seine Frau angesprochen hatte. Turan habe Sahin ins Gesicht geschlagen und ihm die Nase gebrochen. Als dieser in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, fuhr Turan ihm demnach nach und bedrohte den Sänger mit einer Waffe.

Turans Club Medipol Basaksehir hatte den Spieler wegen des Vorfalls bereits zu einer Geldstrafe von 2,5 Millionen Lira (etwa 390.000 Euro) verdonnert. Im Mai vergangenen Jahres war Turan für 16 Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe belegt worden, weil er bei einem Heimspiel den Linienrichter angegriffen hatte.

Turan ist 100-maliger Nationalspieler und lief das letzte Mal 2017 für das Nationalteam auf.

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