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Freitag, 21. September 2018 27° 1

Fussball

Die Pressestimmen zu den WM-Achtelfinal-Spielen vom Samstag

Die internationalen Pressestimmen zu den WM-Achtelfinal-Spielen vom Samstag.

Kylian Mbappe hat beim 4:3-Sieg gegen Argentinien eine herausragende Leistung gezeigt. Foto: David Vincent
Kylian Mbappe hat beim 4:3-Sieg gegen Argentinien eine herausragende Leistung gezeigt. Foto: David Vincent

Kasan.FRANKREICH:

„L'Équipe“: „Was für ein Wahnsinn! Es gibt Spiele, an die man sich ein Leben lang erinnert. Dieses gehört dazu.“

„France Football“: „Ein verrücktes Spiel und das Ticket fürs Viertelfinale. Was für ein außergewöhnliches Spiel.“

„Le Monde“: „In einem komplett verrückten Spiel hat sich Frankreich fürs Viertelfinale der WM qualifiziert. Les Bleus können den zweiten Einzug in Viertelfinale nacheinander feiern.“

„Libération“: „Am Ende eines entfesselten Spiels hat die französische Mannschaft Argentinien mit 4:3 geschlagen dank eines Doppelpacks von Mbappé.“

„Le Point“: „Frei und befreit: Die französische Mannschaft hat endlich eine Leistung geliefert, die den Erwartungen entsprach.“

„Journal du Dimanche“: „Kylian Mbappé, der Stern, der die „Bleus“ geführt hat. Der Stürmer hat sich mit nur 19 Jahren in den Rang der Großen geschossen.“

„Francetvinfo“: „Mbappé schlägt Argentinien und geht schon in die Geschichte ein. Seine Geschwindigkeit war der Trumpf Nummer Eins der „Blauen“, um die mehr als fieberhafte Verteidigung der Argentinier in Schach zu halten.“

„Le Parisien“: „Cristiano Ronaldo scheidet zur selben Zeit wie sein ewiger Rivale aus. Die beiden folgen sich selbst noch im Misserfolg.“

„Le Monde“: „Lionel Messi oder die Geschichte eines versäumten Rendezvous mit der Weltmeisterschaft.“

„Liberation“: „Wirklich untrennbar. Lionel Messi ist aus der Weltmeisterschaft 2018 nach dem Achtelfinale ausgeschieden. Und Cristiano Ronaldo hat es ihm nur wenige Stunden später nachgemacht. Das war womöglich die letzte Episode ihrer Jahrzehnte langen Rivalität.“

„L’Express“: „Nach Messi hat es auch Cristiano Ronaldo erwischt. Innerhalb eines Abends sind die fünf „Ballons d’Or“ von Messi und die fünf anderen von Ronaldo nach Hause gegangen. Und das zurecht.“

ARGENTINIEN:

„La Nación“: „Ein Vierteljahrhundert der Enttäuschungen. Ohne Steuermann, ohne Plan: Die Gründe für die nächste WM-Ohrfeige. (Frankreichs) Kylian Mbappé hat einen Akt poetischer Gerechtigkeit vollstreckt. Diese Beine, die in der Lage sind, schneller als 38 Stundenkilometer zu laufen, besorgten die gerechte Strafe für eine Mannschaft, die von Anfang bis Ende nicht in Ruhe arbeitete. Nicht eine Minute herrschte Frieden in Messis Argentinien in den 48 Tagen vom ersten Training in Ezeiza bis zum Ausscheiden aus der WM in Kasan.“

„Olé“: „Das Ende der Endspiele. C'est fini. Der Traum dauerte nur 14 Tage. Vier Jahre für zwei turbulenten Wochen voller Widersprüche in einer alptraumhaften Atmosphäre.“

„La Capital“: „Eine Ende, das nicht überrascht.“

„Clarín“: „Das Ende der Geschichte. Argentinien war wie eine Mannschaft aus einer anderen Epoche. Langsam, nicht überraschend, vorhersehbar. Das einzige, was dem argentinischen Fußball blieb, war die Nationalmannschaft, die einen Tsunami irrationaler Führungsprobleme überstanden hatte: 38:38 bei einer Wahl mit 75 Stimmberechtigten, drei Verbandspräsidenten in vier Jahren und drei Trainer in der Zeit.“

„Crónica“: „Wie wird die neue Nationalmannschaft aussehen?“

PORTUGAL:

„A Bola“: „Traum zertrümmert. Auf Wiedersehen einer Legende (Ronaldo)?“

„Record“: „Das Aus der Meister.“

„Público“: „Ronaldo überlässt Cavani die Bühne von Sotschi. Zwei großartige Tore vom PSG-Star schicken Portugal nach Hause. Nach dem Weltmeister ist auch der Europameister gefallen. Messi und Ronaldo verlassen Russland am selben Tag.“

„Diário de Notícias“: „Portugal ist in der K.o.-Runde gegen Uruguay gefallen und hat damit den Preis für eine Identitätskrise bezahlt, die Fernando Santos zu spät im Turnier gelöst hat. Der Europameister verlässt die Szene und zieht Ronaldo mit sich herunter, der am selben Tag den Wettbewerb verlässt wie sein Hauptrivale Lionel Messi.“

„Jornal de Notícias“: „Die beiden Besten der Welt verabschieden sich innerhalb von wenigen Stunden von der Weltmeisterschaft.“

URUGUAY:

„Ovación“: „Uruguay gewann mit einem Doppeltreffer von Cavani und ist jetzt unter den besten Acht der Welt.“

„El Observador“: „Die drei C des Siegs: Clase, corazón und Cavani (Klasse, Herz und Cavani)“

„Referí“: „Die Stunde der Mutigen: Uruguay unter den besten Acht der Welt.“

NIEDERLANDE:

„De Telegraaf“ (online): „Abmarsch Messi und Ronaldo. Cavani macht Portugiesen den Garaus.“

„de Volkskrant“ (online): „Messis WM-Traum scheint für immer vorbei. Ronaldo ist Cavani und Suarez nicht gewachsen.“

RUSSLAND:

„Sport-Express“: „Ja, das sind zwei glänzende Spieler, zwei mächtige Athleten, zwei Ikonen des Weltfußballs. Aber geht Ihnen das nicht auf die Nerven, dass alle Fernsehsender diese zwei Namen nennen? Überall wird nicht nur das Spiel von Messi und Ronaldo analysiert, sondern auch ihr Einkommen, ihre Kinder, ihre Frauen, sogar ihre Haustiere! Vergessen Sie Cristiano und Leo. Ihre Ära geht zu Ende. Und es ist symbolisch, dass beide an dem Tag aus dem großen Turnier fliegen, an dem das erste Halbjahr (2018) zu Ende geht. Das zweite beginnt ohne Messi und Ronaldo, aber es wird immer noch viele tolle Fußballer geben, von denen jeder in der Lage ist, ihr Lieblingsspieler zu werden. Nicht der, den man Ihnen aufzwingt, sondern ihr eigener.“

„Sowjetski Sport“: „Ciao Messi! Ciao Messi! Ciao! Ciao! Ciao! "Der Zwerg" muss gehen und soll nie zurückkehren. Argentinien ist bei der WM wegen einem Mann gescheitert: seinem Kapitän Lionel Messi.“

ITALIEN:

„La Repubblica“: „Messi und Ronaldo: Der Fall der Götter. Das traurige Gesicht von Messi, aufgemalt auf die Wand der Weltmeisterschaft, zerbröselt. Und das Porträt von Cristiano Ronaldo daneben wird zu Mehl. Die Denkmäler fallen, es braucht nicht viel, dass sie zu Staub werden - Staub aus Gold vielleicht, aber immer noch Staub.“

„Corriere della Sera“: „Leo und CR7: Es kann kaum ein Zufall sein, dass Messi und Ronaldo am gleichen Tag ausscheiden. Gemeinsam bis zum Ende.“

„La Stampa“: „Das traurige Schicksal von Leo und Cristiano: Es löst sich noch viel mehr in Luft auf an diesem Samstagnachmittag, der in die Geschichte eingehen wird und ein Urteil verhängt: Zwei der außergewöhnlichsten Fußballspieler beenden ihre Karriere, ohne jemals Weltmeister geworden zu sein.“

GROSSBRITANNIEN:

BBC: „Die Umarmungen von Lionel Messi und Kylian Mbappé am Ende eines atemlosen WM-Klassikers waren ein eindrucksvoller Moment, der den Übergang der Größe von einem Spieler zum nächsten zu bestätigen schien. Alle, die am Samstag in der Kasan Arena waren, verließen das Stadion in der Gewissheit, dass sie ein besonderes Spiel gesehen hatten - ein K.o.-Spiel für die Ewigkeit.“

„Daily Mail“: „Kylian Mbappé spielt die Hauptrolle mit Verstärkung, um Lionel Messi und Co aus der Weltmeisterschaft zu werfen.“

„The Times“. „Es gibt keinen Cristiano Ronaldo mehr bei der WM. Aber es gibt noch viel von Edinson Cavani und Luis Suárez. Wenn es gestern eine Lektion in Russland gab, dann die, dass zwei Stars besser sind als ein Megastar.“

„The Guardian“: „Die synchronisierte Brillanz von Edinson Cavani und Luis Suárez gibt Uruguay Hoffnung.“

SCHWEIZ:

„Blick“: „Eine Riesenkiste von Pavard und der fast schon unmenschlich schnelle Kylian Mbappé lassen „La Grande Nation“ vom grossen Titel träumen. Lionel Messi und seine „Albiceleste“ sind hingegen in der bitteren Realität angekommen. Auch im vierten WM-Versuch stürzt der Zauberfloh ins Tal der Tränen.“

SPANIEN

„Marca“: „So war Cristianos WM: Im entscheidenden Moment fehlte ein Tor. (...) Cristiano Ronaldo verlässt den Wettbewerb, nachdem er dort seine bisher beste Leistung bei einer Weltmeisterschaft gezeigt hat. Er hat mehr Tore geschossen, als bei seinen bisherigen Teilnahmen zusammengenommen.“

„El Mundo“: „Für einen anderen Spieler seines Alters wäre diese WM  möglicherweise die letzte seiner Karriere gewesen, aber im Falle des portugiesischen Stars kann nicht ausgeschlossen werden, dass er 2022 dabei ist. Wenn seine Mannschaft sich qualifiziert und er noch Appetit hat, wird er sicher in Katar zu sehen sein.“

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