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Klose: Nach der WM ist Schluss beim DFB

Der ehemalige Toptorjäger widmet sich nach der Weltmeisterschaft in Russland seinem Trainerjob bei der U17 des FC Bayern.

Widmet sich nach der WM voll und ganz der Jugendarbeit beim FC Bayern: Mirolav Klose. Foto: Christian Charisius
Widmet sich nach der WM voll und ganz der Jugendarbeit beim FC Bayern: Mirolav Klose. Foto: Christian Charisius

Eppan.Für Miroslav Klose endet mit der Weltmeisterschaft in Russland seine Trainer-Lehrzeit bei der Fußball-Nationalmannschaft. „Jetzt kommt die WM – und dann der Cut“, sagt der 39-Jährige im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur in Südtirol. Nach dem Turnier werde er sich ganz auf seinen neuen Job als Trainer der U17 beim FC Bayern München konzentrieren, für den er früher auch als Profi spielte. „Zweigleisig, das wollte ich nicht“, begründet Klose.

Der Weltmeister von 2014 und WM-Rekordschütze (16 Treffer) gehört beim DFB zum Trainerstab von Chefcoach Joachim Löw. „Aber ich will es als Trainer selbst ausprobieren auf dem Platz. Pendeln zwischen Bayern und DFB geht nicht“, sagt Klose.

Löw vermittelt Klose viel

Von Bundestrainer Löw habe er viel gelernt. „Ich nehme die taktische Finesse mit, die Jogi Löw hat. Da ist er ohnehin die Nummer eins. Dazu kommt das Zwischenmenschliche. Er hat ein Gespür für Spieler, für den Zusammenhalt in der Gruppe“, schildert Klose.

Beim Nationalteam ist der einstige Weltklasseangreifer zuständig für die Stürmer. Klose sieht das deutsche Team offensiv gut aufgestellt, auch wenn es über keine Ausnahmeangreifer verfügt wie etwa Portugal mit Cristiano Ronaldo oder Argentinien mit Lionel Messi. „Wir haben die Mannschaft“, entgegnet Klose. Den 22 Jahre alten Leipziger Timo Werner stuft er noch nicht in der höchsten sportlichen Kategorie ein. „Ich sehe ihn als fantastischen Spieler an, aber noch nicht in der Weltklasse.“

Neuer „wie in alten Zeiten“

Bayern-Angreifer Thomas Müller findet Klose „super“. Und Torwart Manuel Neuer sieht er trotz dessen langer Verletzungspause im Trainingslager „wie in alten Zeiten“. Klose hätte „auch jetzt genauso eine Ehrfurcht vor Manuel Neuer, wenn ich wieder vor ihm stehe als Stürmer, wie früher. Da hat sich nichts geändert.“

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