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Fussball

Teamporträt: Tunesien

Anders als die afrikanischen Rivalen muss Tunesien die Fußball-WM in Russland ohne großen Star in Angriff nehmen.

Die tunesische Fußball-Nationalmannschaft. Foto: Hassene Dridi/AP
Die tunesische Fußball-Nationalmannschaft. Foto: Hassene Dridi/AP

Moskau.Hoffnungen auf eine Überraschung, die bei Senegel Sadio Mané und bei Ägypten Mohamed Salah trägt, muss beim Team von Ex-Bundesliga-Profi Nabil Maaloul schultern. Dieses muss ohne Youssef Msakni auskommen. Der Top-Torjäger Tunesiens in der Qualifikation zog sich Anfang April einen Kreuzbandriss zu und wird monatelang fehlen.

Tunesien spielte selbst innerhalb Afrikas zuletzt keine große Rolle mehr und kam seit 2004 nicht mehr über das Viertelfinale beim Afrika Cup hinaus. Für die Adler von Carthago ist es die erste WM-Teilnahme seit 2006. Die Auslosung hat es mit den Nordafrikanern nicht gut gemeint: Mit Belgien und England trifft die Elf von Maaloul auf zwei europäische Topteams, nur Panama erscheint auf den ersten Blick schlagbar.

Neben Msakni muss Tunesien auch auf Rani Khedira verzichten. Der Bruder von Weltmeister Sami erklärte im Februar seine Absage an den tunesischen Verband. „Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen. Ich spreche nur Deutsch“, begründete der 24-Jährige. Als Star des Teams gilt Mittelfeldmann Wahbi Khazri von Stade Rennes. Auch eine Nominierung von Änis Ben Hatira erscheint noch möglich.

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