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Fussball

Tränen, und ein dickes Sorry: Tunesien wartet weiter

Nabil Maaloul sah schon vor dem Spiel aus, als hätte seine Mannschaft eine bittere Niederlage kassiert. Bei der Nationalhymne brach der Trainer Tunesiens in Tränen aus und musste sich danach kurz auf der Bank sammeln.

Vergoss Tränen während der Nationalhymne: Tuensiens Trainer Nabil Maaloul. Foto: Federico Gambarini
Vergoss Tränen während der Nationalhymne: Tuensiens Trainer Nabil Maaloul. Foto: Federico Gambarini

Moskau.Schon weit vor dem 2:5 gegen Mitfavorit Belgien hatte der Coach die Partie emotional aufgeladen. „Es gibt keinen Zweifel, dass alle Augen der arabischen Welt auf uns gerichtet sind. Wir können nicht verlieren und enttäuschen“, betonte Maaloul. Genau das machten sie dann aber im Moskauer Spartak-Stadion.

Die Fußball-Lehrstunde von Romelu Lukaku, Eden Hazard und Co. wurde für die Nordafrikaner zu einer schmerzlichen Erfahrung. Der zweite  WM-Sieg nach 1978 lässt weiter auf sich warten, das Achtelfinale kann nach zwei Niederlagen bereits abgehakt werden. „Wir möchten uns bei den tunesischen Fans entschuldigen, die zahlreich in Moskau gewesen sind“, sagte Maaloul. Rund 15.000 waren in der Hauptstadt unterwegs.

Die Tunesier rannten wie wild nach vorne und spielten nach dem 1:2 gegen England brutal auf Sieg. Doch Belgien zeigte seine ganze Klasse und ließ zu keiner Zeit Zweifel an einem deutlichen Sieg aufkommen. „Wir wurden erst kritisiert, dass wir nicht genug attackiert haben. Nun werden wir kritisiert, dass wir nicht gut genug verteidigt haben“, stellte der Trainer fest. Belgien sei „ein super Team“.

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