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Verspottete Ronaldo-Büste ersetzt

Cristiano Ronaldos Büste am Flughafen von Madeira war ein Eigentor. Jetzt wurde das mit Häme überschüttete Werk ausgetauscht.

Cristiano Ronaldo neben der Grusel-Büste, die jetzt ausgetauscht wurde. Foto: Armando Franca/AP
Cristiano Ronaldo neben der Grusel-Büste, die jetzt ausgetauscht wurde. Foto: Armando Franca/AP

Lissabon.Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland trifft Cristiano Ronaldo nach Belieben. Seine Büste am Flughafen von Madeira aber war ein Eigentor. Das Werk, das Hohn und Spott ausgelöst hatte, sei auf Bitte des Managements des Superstars entfernt worden, wurde ein Sprecher der Flughafenverwaltungsbehörde ANA am Montagabend von Medien zitiert. Die neue Büste sei vom Ronaldo-Museum gespendet worden, das von Ronaldos Bruder Hugo Aveiro verwaltet werde, hieß es.

Das Werk war im März 2017 anlässlich der feierlichen Umbenennung des Airports von Funchal auf Madeira nach dem auf der Atlantik-Insel geborenen Ronaldo enthüllt worden. Das Bronze-Werk des Künstlers Emanuel Santos hatte sofort viel Kritik ausgelöst, weil es kaum Ähnlichkeit mit dem Fußballer hatte. Die Gesichtszüge wirkten verzogen, ein Auge hing zu tief, der Mund lächelte schief und Ronaldo trug eine seltsame Tolle. Im Netz wurde die Büste unter anderem mit der Hauptfigur des Films „Chucky – Die Mörderpuppe“ verglichen.

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Die Regionalregierung hatte die Umbenennung des Flughafens trotz heftiger Kritik aus Lissabon entschieden, nachdem Portugal 2016 mit Ronaldo Europameister geworden war. Der 33 Jahre alte Profi nimmt zur Zeit an der Fußball-WM in Russland teil. Nach dem 3:3-Remis mit einem Ronaldo-Dreierpack im Debüt gegen Spanien spielen die Portugiesen in der Vorrunde noch gegen Marokko und den Iran.

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