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Fussball

Vom Pechvogel zum Traumtorschützen: Pavard „überwältigt“

Viel Schlaf bekam Benjamin Pavard in der Nacht nach seiner traumhaften WM-Torpremiere nicht. „Das war wirklich ein sehr, sehr schönes Tor, das ich mir heute Nacht noch oft anschauen werde“, sagte Frankreichs Fußball-Nationalspieler vom VfB Stuttgart.

Der Schuss von Frankreichs Benjamin Pavard (r) war nicht zu halten. Foto: kyodo
Der Schuss von Frankreichs Benjamin Pavard (r) war nicht zu halten. Foto: kyodo

Kasan.„Mir fehlen die Worte, ich bin noch völlig überwältigt“, ergänzte Pavard, der nach seinem Tor zum 2:2 bei seiner ersten WM den spektakulären 4:3-Sieg gegen Argentinien und den Viertelfinal-Einzug feierte.

Der 22 Jahre alte Außenverteidiger hatte den Ball perfekt mit dem rechten Vollspann getroffen. „Das Tor von Ben ist außergewöhnlich. Besser kann man den Ball nicht treffen“, urteilte Teamkollege Samuel Umtiti. Damit ist Pavard auch der erste französische Verteidiger seit Liliam Thuram 1998, der bei einer WM ein Tor erzielt. „Eine Karriere wie Thuram zu machen, würde ich sofort unterschreiben“, sagte Pavard.

Höflich und fast ein bisschen schüchtern beantwortete der junge Mann mit dem Lockenkopf nach seiner Torpremiere am Samstag geduldig Frage um Frage. „Ich bin glücklich für mich selbst und für alle Franzosen.“ Dabei war das Tor für ihn doppelt wichtig. Denn kurz zuvor hatte er das 1:2 verschuldet, als er erst einen Freistoß verursachte und dann das Abseits aufhob. Neun Minuten später war das vergessen: „Als der Ball dann im Netz zappelte, war da nur eine riesengroße Freude.“

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