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Lewis Hamilton gehen langsam die Motoren aus. Er soll darüber nachdenken, wie er auch auf andere Weise ins Ziel kommt.
Von Jürgen Scharf, MZ

Regensburg.Lewis Hamilton war zuletzt schlecht gelaunt. Für den amtierenden Formel-1-Weltmeister lief es auf der Rennstrecke nämlich nicht so gut. Er zwar meistens schnell unterwegs – doch mehrmals fiel er mit einem defekten Motor aus.

Im Kampf um den Titel geriet er deswegen immer mehr ins Hintertreffen. Sein Teamkollege Nico Rosberg punktete fleißig und baute seinen Vorsprung an der Spitze aus. Der große Vorteil des Deutschen ist dabei, dass sein Motor hält und er deswegen auch ins Ziel kommt. Das ist entscheidend, denn sonst gibt es keine Punkte.

Hamilton hadert derweil mit seinem Pech. Er nahm die Teamleitung bereits öffentlich ins Gebet. Man solle ihm doch bitteschön nun endlich mal einen Motor geben, der etwas länger hält.

Das ist auch bitter nötig. In der Formel 1 dürfen die einzelnen Fahrer schließlich nur fünf Motoren pro Saison verbrauchen. Drei sind bei Hamilton schon weg. Zwei hat er noch zur Verfügung. Von denen soll einer aber auch schon auf den letzten Rillen daherkommen.

Wie soll Hamilton mit diesem Mini-Fundus an Antriebswerken bloß über die letzten fünf Saisonrennen kommen? Einen Patzer darf sich der Brite nicht mehr leisten, wenn er Rosberg noch abfangen will. Hamilton wäre deswegen gut beraten, an Alternativ-Antriebe zu denken. Denkbar wäre etwa, dass er bei Motorenproblemen demnächst ein Segel setzt und auf Wind hofft. Um auf Nummer sicher zu gehen, könnte er sich aber auch einen Kettenantrieb zum Selbertreten einbauen lassen. Und wenn ihm das zu anstrengend ist, böte sich beim letzten Saisonrennen in Abu Dabi auch ein Zugtier an. Einfach ein Kamel vorspannen und los geht’s. Dauert vielleicht ein bisschen länger, aber zumindest kommt Hamilton dann irgendwann auf jeden Fall an.

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