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Konkurrenz in der Familie

Bei der Verleihung des Ballon d’Or stehlen Thiago und Mateo Messi ihrem prominenten Vater Lionel die Show.
Felix Kronawitter

Im modernen Fußball arbeitet mittlerweile jeder auch gegen den Ball, wie es so schön heißt. Den Ballführenden gilt es auch für Stürmer zu attackieren. Die Zeiten, in denen Offensivspieler darauf warteten, dass ihnen vorne die Kugel serviert wird, sind vorbei. Ausnahmen von dieser Regel gibt es eigentlich nur für einen: Lionel Messi. Warum? Sicher nicht, weil es durchaus ein Augenschmaus für viele ist, es zu beobachten, wie der Superstar langsam, aber elegant über den Rasen schlurft, während seine Teamkollegen versuchen, ihren Gegnern die Kugel wieder abzuluchsen. Messi darf das, weil er trifft und trifft und tritt. Für den Argentinier sind das schöpferische Pausen. „Messi macht wieder Messi-Dinge“ titelte die Presse nach dem Sieg Barcelonas gegen Atletico Madrid. Torschütze des einzigen Treffers? Messi! Na klar!

Dem Ballzauberer stielt keiner die Show. Konkurrenz erwächst aber aus der eigenen Familie. Als Messi am Montagabend in Paris zum sechsten Mal der Ballon d’Or als weltbester Fußballer überreicht wurde, zogen vor allem seine beiden Söhne die Aufmerksamkeit auf sich. Als der Superstar auf die Bühne ging, umarmte der siebenjährige Thiago seinen kleinen Bruder Mateo überschwänglich. Nur leider so doll, dass sich der Vierjährige schmerzhaft ans rechte Ohr fasste, einen kleinen Brüller losließ und seinen Bruder zurückstieß. Ob Thiago seinen Bruder vielleicht sogar ins Ohr gezwickt hat, blieb offen. So manchen verwunderte es ohnehin, dass Thiago in Paris und nicht in Mailand weilte. Denn in der italienischen Metropole freute sich Ronaldo über die Auszeichnung zum Fußballer des Jahres in der Serie A. Der älteste Messi-Sprössling ist bekennender Anhänger des großen Konkurrenten seines Vaters. Dass sich der Drittplatzierte Ronaldo auch heuer bei der Veranstaltung in Paris nicht blicken ließ, gefiel vielen nicht. Viele Aussagen dazu sind nicht zitierfähig. Hat sich Thiago Mateo vielleicht deswegen zur Brust genommen? Wer weiß!

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