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Motivierte Rekordjäger

Mit 569 Starts im Skisprung-Weltcup schafft es Noriaki Kasai ins Guinness Buch. Dort tümmeln sich kreative Bestmarken.
Von Maximiliane Fröhlich

Mit sportlichen Rekorden sieht es aktuell aus bekannten Gründen ziemlich mau aus. Nur gut, dass die Wintersport-Saison längst vorbei ist und Corona den Skispringern nur wenige Absagen bescherte. Darüber dürfte sich vor allem Noriaki Kasai besonders gefreut haben. Der japanische Skisprung-Oldie schaffte es jetzt nämlich ins Guinness Buch der Rekorde – und zwar für die meisten Starts im Weltcup. Sage und schreibe 569 Mal stand Kasai im Einzelspringen auf der Schanze. Und das ist nicht einmal sein einziger Rekord. Für seine 13 WM-Starts bekam der 47-Jährige auch schon ein Plätzchen im begehrten Buch.

Auf seinen Lorbeeren will sich Kasai nicht ausruhen. Obwohl der Oldie schon seit 1988 im Weltcup unterwegs ist, denkt er noch lange nicht ans Aufhören. Sein nächstes Ziel: die Olympischen Winterspiele 2022. Bis dahin sammelt er dann auch noch einige Einzelstarts im Weltcup, so dass ihm seinen neuesten Rekord wohl niemals ein anderer streitig machen wird. Im Vergleich zu anderen sportlichen Rekorden, die sich in jenem Buch finden, ist Kasais fast schon zu normal.

Schließlich tummeln sich dort auch Leute, die es schaffen, eine anspruchsvolle Kombination aus Klimmzug, Umgreifen und Dip (Muscle-ups) 26 Mal ohne Unterbrechung zu machen. Ein weiterer unglaublicher Rekord: 243 Walnüsse binnen einer Minute mit dem Kopf knacken. Nachmachen übrigens nicht empfohlen. Der Weltrekordhalter schnitt sich an den Kanten der Schalen sogar die Stirn auf. Wer so viel Durchhaltevermögen beweist und trotzdem weitermacht, der schafft es wohl auch, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen. Das ist jetzt aber nur eine Vermutung, für die es noch keinen Eintrag im Guinness Buch gibt.

Weitere kreative Einwürfe der MZ-Sportredaktion lesen Sie in der Rubrik Links oben.

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