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Nur die zweite Wahl?

Am Donnerstag gab der BVB seinen neuen Trikotsponsor bekannt – sehr zum Amüsement des Konkurrenten Schalke.
von Felix Kronawitter

Rivalitäten im Fußball sind mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Dass sich Dortmund und Schalke nicht grün sind, das wird wohl schon bald ein Kommunikationsanbieter zu spüren bekommen. Am Donnerstag gab der BVB seinen neuen Trikotsponsor bekannt – sehr zum Amüsement des Konkurrenten. „Falls dein Schalker Kumpel heute nicht erreichbar ist – er sucht vermutlich gerade einen neuen Mobilfunkanbieter...“, schrieben die Gelsenkirchener bei Twitter. Ein anderer Mobilfunkanbieter kommentierte unter dem Schalker-Post eine zufrieden lächelnde Person. Dem Telefonanbieter wird es gefallen, dass die Konkurrenz sich ein paar Feinde im Lager der Knappen gemacht hat und spekuliert vermutlich auf einen Wechsel.

Der neue BVB-Sponsor dürfte aber wohl darauf spekulieren, dass sich unter den Dortmunder Anhängern deutlich mehr Neukunden finden, als Schalke-Fans, die dem Unternehmen den Rücken kehren. Darüber hinaus ist die Werbewirkung auf der Brust eines Spitzenklubs der Bundesliga auch nicht ganz so übel. Stellt sich nur die Frage, ob der BVB überhaupt die erste Wahl gewesen ist. Die Frage nach der Wunschlösung drängt sich auch bei Trainerverpflichtungen immer wieder auf. War der Auserwählte die erste Wahl oder hat er nur den Zuschlag erhalten, weil die A-, B- und C-Lösung keine Lust hatten? Eigentlich würde der neue BVB-Geldgeber besser zu den Schalkern passen. Farbentechnisch zumindest. Die BVB-Fans atmeten jedenfalls auf, als der Klub mitteilte, dass die unbeliebten Firmenfarben des Unternehmens (blau und weiß) nicht auf dem Trikot zu sehen sein werden. Das Logo wird in Schwarzweiß präsent sein. Schade eigentlich! Die Kombination blau und weiß auf schwarz und gelb hätte schon was gehabt.

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