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Sport regiert die Welt

Sportfanatiker weltweit fiebern dem Super Bowl entgegen. Doch viel wichtiger als das Spiel scheint das Drumherum zu sein.
Von Maximiliane Fröhlich

Der Countdown läuft. Alle Football-Verrückten und die, die es werden möchten, fiebern dem Super Bowl in der Nacht von Sonntag auf Montag entgegen. Nur ein Sportereignis, sagen die einen, das größte Sportevent überhaupt, sagen die anderen. Es ist wohl irgendetwas dazwischen – zwischen 1,3 Milliarden Chicken Wings, 14 Tonnen Chips, 120 Millionen Litern Bier, einer sehnsüchtig erwarteten Halbzeitshow und natürlich dem Spiel. Irgendwie scheint das aber nur am Rande zu interessieren.

Kaum zu glauben, dass der Montag nach dem Super Bowl kein nationaler Feiertag in den USA ist. Das große Interesse, das Gefühl, maßlos überfressen zu sein und ein, zwei Bierchen zu viel rechtfertigen die Überlegung allemal. Wobei: Für deutsche Verhältnisse ist amerikanisches Bier ja eh nur Limo, also halb so wild. Immerhin schlagen sich die Amerikaner nicht wie die armen Fans in Deutschland die Nacht um die Ohren. Aber was tun Fans weltweit nicht dafür, Teil dieses Events zu sein?

Herrlich, wie american-football-verrückt die deutschen Fußballfans da auf einmal werden. Irgendwie ist das auch nachvollziehbar. Schließlich können Bundesliga und DFB-Pokal mit einem Spiel dieser Größenordnung (800 Millionen Zuschauer weltweit) selbst im Traum nicht mithalten. Zum Vergleich: Insgesamt 1,91 Millionen Fans schauten am letzten Spieltag der Bundesligasaison 2018/19 alle neun Spiele zusammen im Pay-TV. Das Pokalfinale im Free-TV verfolgten immerhin knapp zehn Millionen. Peanuts für die Amerikaner, eine gute Quote für Deutschland. So verschieden ist Sport.

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