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Olympia

Taekwondo soll Körper und Geist schulen

Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang ist Taekwondo natürlich keine Disziplin, und doch war die koreanische Kampfsportart im Rahmenprogramm präsent.

Im Vorprogramm der Eröffnungszeremonie für die Winterspiele in Pyeongchang traten Taekwondo-Kämpfer auf. Foto: Jae C. Hong
Im Vorprogramm der Eröffnungszeremonie für die Winterspiele in Pyeongchang traten Taekwondo-Kämpfer auf. Foto: Jae C. Hong

Pyeongchang.Die raschen Drehbewegungen, Sprünge, Tritte und Schläge sind Kennzeichen dieses Kampfsports, der mittlerweile weltweit praktiziert wird und olympische Disziplin bei den Sommerspielen ist.

Der Name Taekwondo stammt von General Choi Hong Hi aus dem Jahr 1955. Er bedeutet wörtlich „Fuß, Hand, Weg“. Ziel ist es bei Taekwondo, das sowohl als Wettkampfsport betrieben wird wie auch als Technik zur Selbstverteidigung dienen kann, Körper und Geist zu schulen. Die Fußtechnik ist dabei weit ausgeprägter als bei anderen Kampfsportarten. Spektakulär anzusehen sind bei Wettkämpfen die Fußtritte im Sprung der mit Brustpanzer und Helm geschützten Athleten. Es ist bei weitem nicht die einzige koreanische Kampftechnik, aber sie ist die bekannteste. In Südkorea besuchen viele Kinder Taekwondo-Kurse nach dem Schulunterricht. 

Im Vorprogramm der Eröffnungszeremonie für die Winterspiele in Pyeongchang traten Taekwondo-Kämpfer aus Süd- und Nordkorea im Olympiastadion auf, um die Zuschauer mit ihrem Show-Programm zu unterhalten.

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