MyMz

Olympia

Fünf Medaillen fürs deutsche Team

Die deutschen Kanuten sind glänzend in die Olympia-Finals gestartet: Am Mittwoch gab es Gold für Sebastian Brendel, Silber für den Frauen-Vierer und zweimal Bronze für Max Hoff sowie Martin Hollstein und Andreas Ihle. Die Tischtennis-Herren holten Bronze.

  • Max Hoff gewinnt am Mittwoch Bronze. Foto: dpa
  • Sebastian Brendel (l.) Foto: AP Photo
  • Martin Hollstein (r.) und Andreas Ihle (l.) Foto: dpa
  • Sebastian Brendel posiert mit der Goldmedaille. Foto: afp
  • Max Hoff posiert mit seiner Brozemedaille. Foto: dpa
  • Carolin Leonhardt (l), Franziska Weber (2.v.r.), Katrin Wagner-Augustin (2.v.l.) und Tina Dietze freuen sich über Silber. Foto: dpa
  • Martin Hollstein (l.) und Andreas Ihle (r.) präsentieren ihre Bronze-Medaille. Foto: dpa

London. Die Kanu-Flotte hat die deutsche Medaillenbilanz kräftig aufpoliert und gemeinsam mit den Tischtennis-Herren den zwölften Wettkampftag zum bisher dritterfolgreichsten für die deutsche Mannschaft in London gemacht. Einmal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze stehen für die deutschen Athleten am Mittwoch zu Buche. Die Springreiter konnten die Medaillenhoffnungen allerdings nicht erfüllen.

Sebastian Brendel wurde auf dem Dorney Lake Olympiasieger im Einer-Canadier über 1.000 Meter. Der deutsche Viererkajak der Frauen in der Besetzung Carolin Leonhardt, Franziska Weber, Katrin Wagner-Augustin und Tina Dietze paddelte über 500 Meter zu Silber. Bronze ging im Einerkajak über 1.000 Meter an Max Hoff sowie im Zweierkajak, ebenfalls über 1.000 Meter, an Martin Hollstein/Andreas Ihle. Trotz vier Medaillen in vier Rennen gab es einen Wermutstropfen: Der Viererkajak der Frauen, das Flaggschiff des Kanu-Verbandes, drehte erstmals seit 1996 ohne Gold ab.

Tischtennis-Gold für China

Ein versöhnliches Ende feierten die deutschen Tischtennis-Herren von Bundestrainer Jörg Roßkopf. Das Team um den Einzel-Dritten Dimitrij Ovtcharov, Timo Boll und Bastian Steger besiegte im Spiel um Platz drei Hongkong mit 3:1. Mit zwei Medaillen liegt der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) damit deutlich über dem Soll. Gold sicherten sich die Chinesen durch einen 3:0-Finalerfolg über Südkorea.

Im Springreiten musste sich nach der in der ersten Runde der Finalrunde gescheiterten Meredith Michaels-Beerbaum auch Marcus Ehning nach einem Abwurf im zweiten Durchgang ohne Medaille begnügen. Der Team-Olympiasieger von 2000 landete im Endklassement auf dem geteilten zwölften Rang.

Hammerwerferin Heidler im Finale, Behrenbruch ärgert sich

Hammerwerferin Betty Heidler qualifizierte sich am Mittwochmorgen ebenso für das Finale am Freitagabend wie das deutsche Stabhochsprung-Trio Raphael Holzdeppe, Malte Mohr und Björn Otto. Zehnkampf-Europameister Pascal Behrenbruch hatte dagegen einen verkrampften Start in seinen zweitägigen Härtetest. Nach den durchschnittlichen Leistungen über 100 Meter und im Weitsprung ärgerte sich der Frankfurter über einen „katastrophalen Durchgang“ im Kugelstoßen (15,67 Meter). Im Zwischenklassement lag Behrenbruch auf Rang zwölf, Rico Freimuth (Halle) auf dem siebten Platz.

Sümeyye Manz schied im Achtelfinale der olympischen Taekwondo-Wettkämpfe aus. Die WM-Dritte aus Nürnberg unterlag in der Gewichtsklasse bis 49 Kilogramm in ihrem ersten Kampf erwartungsgemäß mit 3:10 gegen die Weltranglistenzweite Yang Shu-Shun. Da die Taiwanesin im Anschluss ihr Viertelfinale verlor, verpasste Manz den Einzug in die Hoffnungsrunde.

Aufatmen konnte Gewichtheber Matthias Steiner. Bei seinem Unfall am Dienstagabend hat sich der Superschwergewichtler Zerrungen und Prellungen, aber keine Wirbelverletzungen zugezogen. (dapd)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht