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Olympia

Anja Scherl wird 44. bei Marathon in Rio

Die Regensburgerin kämpft sich bei schwierigen Bedingungen ins Ziel und wird noch beste Deutsche. Kenianerin Sumgong gewinnt.

Anja Scherl beim Marathon in Rio. Foto: dpa
Anja Scherl beim Marathon in Rio. Foto: dpa

Rio de Janeiro. Die kenianische Marathonläuferin Jemima Sumgong hat Gold bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewonnen. Die 31-Jährige setzte sich am Sonntag in 2:24:04 Stunden vor Eunice Jepkirui Kirwa aus Bahrain durch. Es war der erste Marathon-Olympiasieg einer kenianischen Frau, zuletzt hatte es dreimal nur zu Silber gereicht.

Bei für Marathonläufern sehr schwierigen Bedingungen mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit fiel Weltmeisterin Mare Dibaba aus Äthiopien wenige Kilometer vor Schluss aus dem Spitzentrio zurück und musste sich mit Bronze begnügen. In London 2012 hatte Tiki Gelana aus Äthiopien Gold gewonnen.

Die Regensburgerin Anja Scherl belegte in 2:37:23 Stunden als beste Deutsche Rang 44. Völlig erschöpft sank sie nach ihrem Einlauf im Sambódromo zu Boden. Später schrieb Scherl auf Facebook: „Ich bin mega happy! Vielen Dank an alle, die mich angefeuert und an mich gedacht haben – ihr seid die Besten.“ Die Zwillinge Lisa und Anna Hahner aus Gengenbach kamen Hand in Hand ins Ziel. Anna Hahner (2:45:32 Stunden) wurde 81., Schwester Lisa schloss als 82. ab. Für die drei Deutschen war es jeweils ihre Premiere bei Sommerspielen. Insgesamt waren 157 Läuferinnen an den Start gegangen.

Am Samstag hatten die Teilnehmerinnen des Frauenlaufs in Regensburg Videogrüße zu Anja Scherl nach Rio geschickt:

Kurz vor ihrem Start in Rio hat unser Sportreporter Claus Wotruba Anja Scherl zum Samstagsinterview geladen. Lesen Sie hier das komplette Interview.

Wie erleben die Ostbayerischen Athleten Olympia in Rio? Wir berichten im NewsBlog:

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