MyMz

Ringen

ACR erwartet Geiselhöring

Nach der Start-Niederlage in Thüringen kommt am Samstag einer der Bayernliga-Favoriten zur Heimpremiere nach Stadtamhof.

Die ACR-Ringer fiebern ihrem ersten Heimkampf der Saison vor großer Kulisse am Samstag entgegen. Foto: Brüssel
Die ACR-Ringer fiebern ihrem ersten Heimkampf der Saison vor großer Kulisse am Samstag entgegen. Foto: Brüssel

Regensburg.Mit einer 9:16-Niederlage sind die Ringer des 1. AC Regensburg in die neue Saison gestartet. In der Bayernliga Nord, der dritthöchsten deutschen Liga, erwies sich die KG Südthüringen als zu stark. Am Samstag um 19.30 Uhr kommt jetzt mit dem TV Geiselhöring einer der Titelfavoriten zum ersten Heim-Kampftag in die Halle in der Gerhardingerschule und wird für ein volles Haus sorgen. Mit zwei Männermannschaften und einem Jugendteam werden die Schwabelweiser die Stadt Regensburg in der viermonatigen Ligaphase vertreten. Insgesamt 41 Kämpfer stellen sich zur Verfügung und den Verein aber auch vor eine große logistische und organisatorische Herausforderung.

Die erste und zweite Mannschaft des 1. ACR hatte im 270 Kilometer entfernte Zella-Mehlis in Südthüringen die ersten Wettkämpfe absolviert, wo die Kämpfe im Rahmen des 100-jährigem Stadtfestes in einem gut besuchten Festzelt ausgetragen wurden. Der Aufsteiger des vergangenen Jahres gehörte zu den bisher unbekannten Gesichtern der neuen Liga und gab mit der gegen den ACR gezeigten Leistung gleich seine Visitenkarte ab. Mit vielen „älteren“ und somit erfahrenen Kämpfern haben sich die Thüringer als Bayernliga-Geheimfavorit empfohlen. Das Fazit der Regensburger: „Jetzt wissen wir, wo wir stehen.“

Die zweite Mannschaft der Regensburger, bestehend aus vielen jugendlichen Eigengewächsen, sammelte erstmals Wettkampferfahrung, fuhr beim 16:28 zwar den einen oder anderen Erfolg ein, musste den Sieg aber dem Gastgeber überlassen.

Höpfl schlägt Schwergewicht

Die erste ACR-Mannschaft trat bei der KG Südthüringen vom Verletzungspech geplagt und mit einer reduzierten Mannschaft an. Neuzugang Ahmad Sharifi, der seinen ersten Kampf überhaupt ablieferte, fand zwar ins Geschehen: Seiner Unerfahrenheit war aber geschuldet, dass er sich nach 1:26 Minuten auf seinen Schultern wiederfand. Es stand 0:4. Der mit gerade mal 89 Kilogramm in der 130-Kilogramm-Klasse ringende Stefan Höpfl hatte es mit dem 30 Kilo schwereren Christian Kohl zu tun und schaffte mit einem Kraftakt einen 2:0-Punktsieg (1:4).

Markus Langmantel startete in der Klasse bis 61 Kilogramm im griechischen Stil furios, ging mit 6:0 in Führung, flog jedoch durch einen Moment mangelnder Aufmerksamkeit auf den ersten Kopfzug seines Gegners Dustin Richter und befreite sich. Aus der zweiten misslichen Lage jedoch gab es kein Entrinnen mehr, so dass es nach 5:19 Minuten und der Schulterniederlage 1:8 hieß. Yannic Schmid traf in der Gewichtsklasse bis 98kg in seinem ungeliebten Freien Stil auf den Thüringer Michael Koch. Ihm gelang es, dem Gegner seinen Stil aufzuzwingen und mit einem 4:0-Punktsieg zwei wichtige Mannschaftspunkte zu holen (3:8).

Den Kampf des Nachmittages lieferten sich der Regensburger Alexander Okhotnikov und der deutsche Vizemeister Konstantin Brandt in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm im freien Stil. Okhotnikov überraschte seinen Gegner zu Anfang mit einer Viererwertung und kaufte ihm den Schneid ab. Wieder und wieder folgten beidseits Angriff und Konter, wobei sich Alexander als technisch versierter herausstellte, immer wieder Punkte auf sein Konto gingen und er nach einem 10:1-Erfolg auf 6:8 verkürzte.

Im griechischem Stil bis 86 Kilogramm traf Oliver Schmid auf Martin Zeuner, fand in einem beidseits sehr passiven Kampf nicht zu seinem Stil, konnte beim 0:3 jedoch hohe Punkte seines Gegners verhindern. Mehmet Kesgin traf im griechischen Stil bis 71 Kilogramm auf Robert Recknagel. Den versierten Angriffen und Kontern hatte er kaum etwas entgegenzusetzen und ging nach 1:54 auf die Schulter.

Lukas Meyers Schlusspunkt

In der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm traf im freien Stil Gabor Csoti auf Tobias Würzburger. Der Kampf endete mit 6:4 und somit ging ein Mannschaftspunkt an die Thüringer (15:6). Auch wenn der Kampf bereits für die Regensburger verloren war, standen noch zwei weitere Kämpfe an. Anton Roth kämpfte in der Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm im freien Stil. Sein Gegner Sebastian Scheidig zählte zu den erfahrenen Ringern der Thüringer und hielt ihn mit 3:2 in Schach. Den letzten Kampf lieferten sich der Regensburger Neuzugang aus Willmering/Cham, Lukas Meyer, und der Thüringer Andreas Mattauch in der Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm im griechischen Stil. Spätstarter Meyer setzte sich trotz erst zwei Jahren im Ringersport-Erfahrung gegen seinen Gegner durch und holte mit dem 12:3 noch drei Teampunkte für sein ACR-Team zum 9:16.

Weitere Nachrichten aus dem Sport in und um Regensburg finden Sie hier.

Ringer-Infos

    Sie sind noch nicht registriert?

    Neu registrieren

    MessageBox

    Nachricht