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Sport aus Amberg
Mittwoch, 15. August 2018 24° 3

Fußball

Anständiger Abschied aus der Bayernliga

Der FC Amberg ergibt sich der Schweinfurter Reserve nicht kampflos. Jan Fischers Einsatz ist jedoch sehr fraglich.
Von Klaus Högl

Lutz Ernemann und seine Amberger erwarten heute Abend die Schweinfurter Reserve. Foto: abm
Lutz Ernemann und seine Amberger erwarten heute Abend die Schweinfurter Reserve. Foto: abm

Amberg.Die Begegnung Amberg gegen die Schweinfurter Reserve hätte an sich schon am 17. März in der Fußball-Bayernliga stattfinden sollen. Ob damals die Verhältnisse anders gewesen wären als heute, bleibt dahingestellt. Zumindest aber hätte der FC Amberg noch personell besser ausgesehen.

Das Nachholspiel heute Abend (18.30 Uhr) im FC-Stadion ist nicht gänzlich bedeutungslos, zumindest nicht für die Schweinfurter. Die hängen mit ihren 25 Punkten auf dem 16. Rang fest und sind damit noch längst nicht gesichert. Denn drei müssen auf jeden Fall in die Relegation: Der FC Sand (27), eben die Schweinfurter (25) und der SV Erlenbach ( 23) sind derzeit die Aspiranten.

Noch fünf Spiele

Der FC Amberg ist nicht mehr involviert, der hat sich auf dem letzten Rang festgebissen. Noch fünf Spiele für den FC Amberg: Schweinfurt heute, am Samstag daheim gegen die SpVgg Weiden, dann in Ansbach, in Gebenbach und zum Finale gegen Jahn Forchheim. Mit einem Kuriosum: Im Tor der Forchheimer steht Matthias Götz, der gerne in Amberg geblieben wäre, aber auf den man vor der Saison 17/18 großzügig verzichtete. Ein schwerer Fehler, wie so viele hinter den Kulissen, die schließlich zu dem geführt haben, wie es ist: Abstiegskampf.

Am Sonntag im Derby konnte Ambergs Trainer Lutz Ernemann zumindest mit der taktischen Umsetzung der Marschrichtung, mit der Disziplin und dem läuferischen Einsatz zufrieden sein. Das war aber namentlich vor der Pause nicht schwer, gegen einen wie lethargisch auftretenden Gastgeber, der nicht einmal unverdient mit 0:1 zurücklag.

Schwaches Derby

Es war eines der schwächsten Derbys, da war kein Feuer mehr drin, Ammerthal hat nach dem Seitenwechsel aber mehr Druck ausgeübt und dank zweier Jonczy-Tore noch gewonnen (2:1). Dass sich Ambergs Abwehrspieler Jan Fischer verletzt hat, ist ein kaum zu verschmerzender Verlust, und so ist nicht sicher, ob Fischer, von Lutz Ernemann als „Kopf der Mannschaft“ bezeichnet, gegen Schweinfurt dabei sein kann. „Die Verletzten werden nicht gesund, es kommt nur Fabien Helleder nach seiner Rot-Sperre wieder zurück“, heißt es beim FC Amberg. Pascal Tischler ist nach seiner Verletzung hingegen wieder dabei, dann wird man sehen.

Bemerkenswert: 29 Spiele hat der FC Amberg bestritten, 29 Spieler wurden bisher eingesetzt, so viel setzt man in einer Saison nicht ein, schon das ist bezeichnend für die Konstanz. „Wir wollen uns mit unserem restlichen Kader so gut wie möglich aus der Bayernliga verabschieden“, heißt es beim FC Amberg. „Wir wollen uns so gut wie möglich präsentieren“, sagte Lutz Ernemann, das ist die Marschroute.

Man weiß, dass die Schweinfurter alles dran setzen werden, sich noch Punkte zu sichern, um noch aus dem Schneider zu kommen. Freilich: Die Auswärtsbilanz der Schweinfurter jagt auch niemandem Angst ein: Von 14 Auswärtsspielen gelangen bei einem Sieg nur sieben Punkte, da ist ja die Auswärtsbilanz der Amberger (11 Punkte) noch besser.

FC Amberg: Bleisteiner – Helleder, Spieß, Florek, Tischler – Fruth, Popp, Keilholz, Hüttner, Sperlich – Schulik. Wild, Ram, Plößl

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