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Die DJK Ammerthal kann in Vach nachlegen

Doch ist der Aufsteiger trotz Auftaktniederlage nicht zu unterschätzen. Taktische Marschroute entscheidet über Aufstellung.

1:0 gewann die DJK Ammerthal zum Start gegen den FC Sand. Foto: abm
1:0 gewann die DJK Ammerthal zum Start gegen den FC Sand. Foto: abm

Ammerthal.Englische Woche in der Bayernliga Nord bedeutet für die DJK Ammerthal, am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr) zum mittelfränkischen ASV Vach zu reisen. Der Aufsteiger aus der Landesliga Nord-West musste gleich am ersten Spieltag Lehrgeld zahlen und kam trotz einer „guten Vorstellung“ bei der Spitzenmannschaft TSV Aubstadt mit 0:4 unter die Räder.

Trainer Norbert Hofmann, der in Vach seit 2014 im Amt ist, arbeitet mit seiner Mannschaft seither kontinuierlich am Aufstieg in die Bayernliga und machte in der abgelaufenen Saison den größten Erfolg der Vereinsgeschichte als Tabellenzweiter perfekt. In der Aufstiegsrelegation wurde immerhin der damalige Bayernligist SpVgg Weiden (2:1/1:1) und der hoch gehandelte „Vize“ der Landesliga Nord-Ost, TSV Buch (2:0/0:1), bezwungen. Ein Erfolg, der sich aber bei Betrachtung des Spielerkaders gar nicht mal als so überaus überraschend darstellt: Die Mannschaft verfügt mit Torwart Marcus Kredel, den Gebrüdern Sammy und Rico Röder, Jan Mazanec, Patrick Schwesinger oder Dominik Zametzer, um nur einige zu nennen, über hochwertige Spieler, die allesamt bei anderen Vereinen bereits über Jahre hinweg Bayernliga-Erfahrung sammelten und so den Anspruch deutlich anheben.

Die DJK ihrerseits tat sich äußerst schwer zuletzt gegen den 1. FC Sand; immerhin gelang mit etwas Glück ein 1:0-Sieg, der die Fahrt jetzt nach Vach aufgrund der drei Punkte doch etwas erleichtert. Um dort ebenfalls zu bestehen, muss die Elf um den neuen DJK- Kapitän Mario Zitzmann zweifelsfrei zulegen. An der kämpferischen und läuferischen Einstellung lag es nach Aussage von Trainer Dominik Haußner („Die Jungs haben alles aus sich herausgeholt“) definitiv nicht, dass seine Mannschaft gegen Sand zum Ende hin noch in die Bredouille kam. Vielmehr müssen die Stellungsfehler und Konzentrationsschwächen minimiert werden. „Der erste Spieltag hat klar gezeigt, dass sich die meisten Mannschaften noch in einer Findungsphase befinden. Auch für uns gilt es, in Bezug auf Spielkontrolle uns weiter zu stabilisieren“, sagte Haußner, der weiter ergänzte „Nach dem Heimsieg gegen Sand erwartet uns mit dem ASV Vach ein ambitionierter Aufsteiger. Wir wollen da versuchen, an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen und je nach Spielverlauf möglichst mit drei Punkten nach Ammerthal zurückkehren.“

Ob Haußner die Anfangsformation ändert, bleibt abzuwarten. Der Kader ist ausgeglichen. Jeder hat die Fähigkeit, unter den ersten Elf zu stehen. Entscheidend dürfte sein, mit welcher taktischen Marschroute der Trainer sein Team auf das Spielfeld schicken wird. Die Frage wird sein, ob Torwart Christopher Sommerer einsetzbar ist, der sich gegen Sand bei einer Rettungsaktion eine Schienbeinprellung zugezogen hat – spannend deshalb, weil mit Marcel Schumacher (beruflich) und Josef Bäuml (Knieverletzung) zwei weiter Torleute ausfallen. (abd)

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