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Die DJK will totalen Fehlstart vermeiden

DJK Gebenbach empfängt den ATSV Erlangen – laut Trainer Faruk Maloku aufgrund des starken Kaders kein normaler Aufsteiger.

Die DJK Gebenbach will den Heimvorteil gegen den ATSV Erlangen nutzen. Foto: Carina Allacher
Die DJK Gebenbach will den Heimvorteil gegen den ATSV Erlangen nutzen. Foto: Carina Allacher

Gebenbach.Zum Heimstart in die zweite Bayernliga-Saison erwartet die DJK Gebenbach am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr den Meister der Landesliga Nord-Ost und Aufsteiger ATSV Erlangen.

„Gut, dass es am Mittwoch schon wieder weitergeht“, äußerte Gebenbachs Trainer Faruk Maloku in einer ersten Reaktion nach der 2:3-Niederlage seiner Mannschaft im Saisoneröffnungsspiel bei der SpVgg Bayern Hof die Hoffnung, dass seine Spieler vor allem die erste Halbzeit auf der Grünen Au schnell wieder aus den Köpfen bekommen. „Da hat uns die Leichtigkeit gefehlt. So, als würden wir einen Rucksack mit uns herumschleppen.“ Und er ärgerte sich über den Ausgleichstreffer nach einem Stellungsfehler unmittelbar nach der eigenen Führung. „Das 1:1 nach einer Ecke dürfen wir so nicht bekommen.“ Insgesamt war der Gegner in den ersten 45 Minuten gedankenschneller, griffiger, im Zentrum robuster und von daher tonangebend, so Maloku.

Wie Gebenbach, verlor auch der ATSV Erlangen sein Auftaktspiel .Im Stadtduell gegen den SC Eltersdorf – einem der Aufstiegsanwärter. Enttäuscht hat der Neuling trotz der 0:2-Niederlage aber keineswegs. Wie zuletzt bei der Weltmeisterschaft in Russland häufig gesehen, wurde auch das Derby durch zwei Standards – einem Elfmeter und einer Ecke – entschieden.

Aufstieg im Jubiläumsjahr

Der ATSV Erlangen wurde 1898 als „Arbeiterturnverein“ gegründet und punktgenau zum 120-jährigen Vereinsjubiläum gelang den Universitätsstädtern jetzt der Aufstieg in die Bayernliga Nord. Die Feierlichkeiten sind noch frisch und der Neuling wird deshalb mit großer Euphorie in die Oberpfalz reisen. Bis auf Sebastian Glasner blieb die Aufstiegsmannschaft komplett zusammen und wurde durch fünf Neuzugänge weiter verstärkt. „Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns breiter aufstellen müssen. Das ist uns mit den Neuzugängen auch gelungen. Ich bin von der Qualität des Kaders absolut überzeugt“, erklärt Trainer Shqipran Skeraj. Der 32-jährige Kosovare, der schon für Greuther Fürth und TuS Koblenz in der 2. Bundesliga aktiv war, verfügt über einen sehr spielstarken Kader: Einige Akteure waren schon in der Regionalliga oder in noch höheren Klassen unterwegs. „Ein sehr ambitionierter Aufsteiger mit Top-Fußballern und Ex-Drittliga-Profis in seinen Reihen“, weiß auch DJK Trainer Faruk Maloku, das da kein „normaler“ Aufsteiger nach Gebenbach reist. Ein Schlüsselspieler bei den Gästen vom ATSV Erlangen ist Ahmet Kulabas. Der 30-jährige Türke ging schon mehrere Jahre für Wacker Burghausen in der 3. Liga auf Torjagd; in der Aufstiegssaison hat der Angreifer für den ATSV 25 Treffer erzielt. Den Mittelfranken ist durchaus die Rolle zuzutrauen, die Gebenbach in der letzten Saison als Aufsteiger eingenommen hat. Entsprechend selbstbewusst formulieren sie auch ihr Saisonziel mit „Einstelliger Tabellenplatz“.

Danach zum Aufstiegsaspiranten

Für die DJK gilt es, nach der Niederlage in Hof einen kompletten Fehlstart zu vermeiden. Dass einige Spieler in der Vorbereitung mit Verletzungen zu kämpfen hatten und dadurch wenig oder nur dosiert trainieren konnten, macht die Aufgabe für Trainer Maloku nicht einfacher. Trotzdem hat der Kader genügend Qualität, um gleich zum Rundenbeginn eine neue Heimserie starten zu können. Im Hinblick auf das schwere Auswärtsspiel zum Ende der englischen Woche beim Aufstiegsfavoriten Aubstadt wären die ersten Punkte natürlich enorm wichtig. (ako)

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