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Sport aus Amberg
Mittwoch, 25. April 2018 20° 2

Fußball

DJK droht weitere Niederlage

Gebenbacher hoffen gegen Bayernliga-Spitzenreiter Viktoria Aschaffenburg auf einen Überraschungscoup.

Auf die Spieler der DJK Gebenbach wartet mit dem Top-Team aus Aschaffenburg ein hartes Stück Arbeit. Foto: ctm

Gebenbach.Die DJK Gebenbach konnte nicht nahtlos an ihre Erfolgsserie vor der Winterpause anknüpfen. Zum Start ins neue Fußballjahr unterlag der Tabellenfünfte der Bayernliga Nord bei Jahn Forchheim mit 1:4. Und nun droht bei der Heimpremiere 2018 eine weitere Niederlage. Wird doch am Samstag um 15 Uhr kein Geringerer als Tabellenführer und Meisterschaftsfavorit Viktoria Aschaffenburg in Gebenbach erwartet.

Anders als die DJK konnten die Unterfranken ihre Auftaktbegegnung gegen die SpVgg SV Weiden souverän mit 3:0 für sich entscheiden und sich damit zugleich an die Tabellenspitze setzen. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die kompletteste Mannschaft der Liga, die gegenüber der direkten Konkurrenz noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand hat, wohl auch am Saisonende ganz vorne stehen wird. Unmittelbar nach dem Heimerfolg stellte auch Viktorias Trainer klar, wie es bei den Blau-Weißen weitergehen soll: „Im Blick auf die Zukunft wollen wir natürlich die heute erlangte Tabellenführung nicht mehr hergeben“, so Jochen Seitz. „Natürlich auch nicht beim Neuling Gebenbach. Die DJK operiert sehr viel mit langen Bällen und spekuliert dann auf die zweiten Bälle. Darauf müssen wir uns in unserem Zweikampfverhalten einstellen“, analysiert der Ex-Bundesliga-Profi die Mannschaft seines Trainerkollegen Faruk Maloku.

Richtige Schlüsse ziehen

Der DJK-Coach möchte hingegen, dass seine Spieler die richtigen Schlüsse aus der Forchheim-Niederlage ziehen. „Wir haben das Spiel aufgearbeitet und wissen, woran wir arbeiten und uns in den nächsten Wochen unbedingt verbessern müssen. Für mich ist wichtig zu sehen, dass wir uns zum letzten Spiel weiter steigern. Alles andere stelle ich hinten an“, so ein sehr sachbezogener DJK-Coach.

„Aschaffenburg wird zweifelsohne unsere Schwächen aufzeigen. Spieler wie Schnitzer, Toch oder Breunig kann man nicht komplett ausschalten. Zu stark ist deren individuelle Qualität. Aber mit viel Aufwand und der richtigen Einstellung kann man vieles ausgleichen. Aber natürlich brauchen wir gegen die stärkste Mannschaft der Liga auch das nötige Quäntchen Glück“, so Maloku.

Seine Truppe kann angesichts von 41 Punkten im Rücken jedoch völlig befreit aufspielen und versuchen, eine große Überraschung zu schaffen. Gegen Großbardorf, Aubstadt, Würzburger FV und Eltersdorf – allesamt Mannschaften aus dem ersten Drittel der Tabelle – ist dies schon gelungen. Im Hinspiel ( 4:1) schaffte es Gebenbach, bis elf Minuten vor Schluss die Begegnung offen zuhalten. Erst dann machte Ausnahmestürmer Björn Schnitzer mit dem Konter zum 3:1 alles klar.

Trainer Seitz möchte den Hinspielerfolg am Schönbusch nicht überbewerten. „Zwischenzeitlich hat sich Gebenbach auch so weit in der neuen Liga eingespielt, dass es sein Leistungsvermögen zu hundert Prozent abrufen kann. Es wird ein ganz anderes Spiel als zu Hause“, glaubt Seitz.

Unterfranken sind der Favorit

Dennoch sind die Unterfranken klar favorisiert. Zumal bei Gebenbach hinter den Eisätzen mehrerer Akteure große Fragezeichen stehen. Johannes Böhm (verletzt) und Torjäger Nico Becker (krank) fehlten bereits in Forchheim. Auch dieses Wochenende droht ein Ausfall. Oliver Gorgiev war diese Woche ebenfalls krank. Kai Hempel ist zwar wieder zurück, hat aber noch Trainingsrückstand.

Definitiv nicht dabei sind die beiden Torhüter Benedikt Dietrich (Fingerverletzung) und Damiano Davide (Auslandsaufenthalt) sowie die beiden Langzeitverletzten (oak)

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