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Handball

Einsatz wird nicht belohnt

Ersatz geschwächte Ambergerinnen verlieren ihr Bezirksoberliga-Spiel bei der SG Regensburg mit 20:25.

Am Ende machte sich der große Kräfteverschleiß bemerkbar, und die HG Amberg verlor ihr Spiel bei der SG Regensburg. Foto: Baier
Am Ende machte sich der große Kräfteverschleiß bemerkbar, und die HG Amberg verlor ihr Spiel bei der SG Regensburg. Foto: Baier

Amberg.Gut gespielt und dennoch verloren – so kann man das Auswärtsspiel der ersten Damenmannschaft der HG Amberg am Samstagabend in der Handball-Bezirksoberliga bei der SG Regensburg beschreiben. Ohne einige Leistungsträgerinnen führten die HG-Damen beim Landesligaabsteiger zur Pause mit 14:11, wurden aber weiter geschwächt und verloren so trotz großer Moral am Ende mit 20:25.

Die Ambergerinnen waren mit nur acht Feldspielerinnen und ohne ihren erkrankten Trainer Sven Wirth angereist. Nach ausgeglichener Anfangsphase (4:4) erzielten die Gäste vier Treffer in Serie und führten in der 15. Minute mit 8:4. Die Deckung und Torhüterin Lisa Brossmann stellten die Regensburgerinnen vor massive Probleme. Auch in der Offensive lief es sehr ordentlich und Interimstrainer Bernhard Karl hatte zu diesem frühen Zeitpunkt schon fünf verschiedene Torschützinnen notiert.

Quirlige Selina Wrosch

Besonders auffällig war neben Goalgetterin Anja Hirschmann die quirlige Selina Wrosch. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs blieben die Ambergerinnen die bessere Mannschaft, doch eine Fußblessur von „Halblinks“ Hirschmann verschaffte Coach Karl einige Sorgenfalten. Nach einer „sehr guten ersten Hälfte“ führten die Gäste verdient mit 14:11. „Die haben uns angesichts unserer Aufstellung wohl etwas unterschätzt“, vermutete Karl.

In der Pause hatte Regensburgs Trainer Ben Heiligtag offenbar deutliche Worte gefunden, denn sein Team präsentierte sich nach Wiederanpfiff wesentlich entschlossener. Auf Amberger Seite stellte sich Hirschmann mit bandagiertem Knöchel in den Dienst der Mannschaft, doch natürlich fehlten ihr einige Prozent ihrer gewohnten Dynamik. Im Rückraum fehlte es der Amberger Rumpftruppe an Distanzwerferinnen und die Kräfteverhältnisse verlagerten sich mehr und mehr zugunsten des Sportclubs, der eine voll besetzte Bank aufbieten konnte. Knapp eine Viertelstunde konnte die aufopferungsvoll kämpfende HG ihre Führung noch verteidigen, dann gelang Regensburg die erste Führung zum 16:15.

„Die Mühe war vergebens“

Die Gäste konnten das Blatt nicht mehr wenden, schonten die angeschlagene Anja Hirschmann und mussten sich am Ende mit 20:25 geschlagen. „Die Mannschaft hat super gekämpft und sich wieder einmal als echtes Team präsentiert“, lobte der Interimscoach. „Am Ende waren es aber leider zu viele Nackenschläge und die Mühe war vergebens. Für die Ambergerinnen heißt es nun Kräfte sammeln, auf die Genesung der Stammkräfte hoffen und dann im nächsten Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SG Mintraching/Neutraubling II am kommenden Samstag den Klassenerhalt klar machen. (aro)

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