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Sport aus Amberg
Donnerstag, 19. Juli 2018 26° 2

Eishockey

ERSC will Heimvorteil nutzen

Im ersten Heimspiel der Qualifikationsrunde sind die Königsbrunner Pinguine am Sonntag in Amberg zu Gast.
Von Günter Passler

Die Amberger können sich gegen den EHC Königsbrunn auf reichlich Arbeit vor dem eigenen Tor gefasst machen. Foto: Brückmann
Die Amberger können sich gegen den EHC Königsbrunn auf reichlich Arbeit vor dem eigenen Tor gefasst machen. Foto: Brückmann

Amberg.Am Sonntag um 18.30 Uhr absolviert der ERSC Amberg sein erstes Heimspiel in der Qualifikationsrunde zur Bayernliga. Gegner ist der EHC Königsbrunn und der sieht sich schon seit Saisonbeginn in der „Mission Aufstieg“.

Vor Kurzem haben die „Pinguine“ aus Königsbrunn dieses Vorhaben nochmals nachdrücklich unterstrichen. Da wurde am Transfermarkt kräftig mitgemischt und gleich ein DEL-erfahrenes Trio verpflichtet: Matthias Forster, Jeffrey Szwez und der neue Spielertrainer Fabrio Carciola können auf gesamt 585 Einsätze in der deutschen Profiliga verweisen. Gleichzeitig kam noch vom Oberligisten Sonthofen Verteidiger Lukas Hruzik.

Trotzdem gab es in der Landesliga noch unerwartete Ergebnisse. So hat der EHC Königsbrunn gegen Schweinfurt (1:5) und Bad Kissingen (0:4) sogar vor eigenem Publikum verloren. Entweder läuft es noch nicht richtig bei den Pinguinen, oder man hat sich einfach voll und ganz auf die Qualifikationsrunde konzentriert.

Chad Trupp verpflichtet

In dieser Woche nahmen die Königsbrunner dann auch noch den Amerikaner Chad Trupp unter Vertrag, dessen Bruder Hayden schon länger in Königsbrunn spielt und nach der Landesliga-Hauptrunde auch interner Topscorer war, vor Lukas Fettinger und Patrick Zimmermann.

Rein vom Papier her könnte das an diesem Wochenende durchaus die schwierigere Aufgabe für den ERSC Amberg werden, der die Königsbrunner als unbequemen Gegner kennengelernt hat. Zuhause setzten sich die Amberger Löwen knapp mit 4:2 gegen die „Pinguine“ durch, bei den Schwaben hatte Amberg dann relativ wenig Auftrag und verlor mit 0:4 – um alle elf nachfolgenden Partien dann aber zu gewinnen.

Der EHC ist somit eine Art Überraschungspaket, das der ERSC öffnen muss und nicht genau weiß, was ihn erwartet. Aber auch Löwencoach Dirk Salinger wird sich so seine Gedanken machen, wie man Königsbrunn am ehesten vor Probleme stellen kann.

Hinweise aus Eröffnungspartien

Hinweise können da die gestrigen Eröffnungspartien der beiden Kontrahenten geben: Der ERSC ist in Moosburg gefordert und die Schwaben gegen Bad Kissingen.

Bei einem so hochkarätig besetzten Gegner wie Königsbrunn empfiehlt es sich schon, der Strafbank weitestgehend fern zu bleiben. Andererseits sind die Löwen die Hausherren und das soll der EHC Königsbrunn auch spüren. Hierfür ist es sehr wichtig, dass Ambergs Topscorer, Felix Köbele, wieder dabei ist. Für die Zuschauer jedenfalls eine hochinteressante Begegnung mit offenem Ausgang – wie wahrscheinlich die meisten Partien in dieser Verzahnungsrunde.

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