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Sport aus Amberg
Donnerstag, 19. Juli 2018 26° 2

Eishockey

ERSC will „noch einen draufsetzen“

Amberger fahren optimistisch zum Bayernliga-Letzten EV Moosburg, müssen allerdings auf Top-Scorer Felix Köbele verzichten.
Von Günter Passler

Die Amberger (in Schwarz Andreas Hampl) gehen trotz elf Siegen in Folge diesmal nicht als Favorit ins Spiel. Foto: Brückmann
Die Amberger (in Schwarz Andreas Hampl) gehen trotz elf Siegen in Folge diesmal nicht als Favorit ins Spiel. Foto: Brückmann

Amberg.Fließender Übergang für den ERSC Amberg. Nach dem Gewinn der Hauptrunde der Eishockey-Landesliga Gruppe A am vergangenen Sonntag, starten die Löwen am heutigen Freitag, 19.30 Uhr, in der Sparkassen-Arena beim EV Moosburg in die Qualifikationsrunde zur Bayernliga.

Elf Siege am Stück konnten die Schwarz-Gelben zuletzt vorweisen, doch nun beginnt alles wieder bei null. Darüber werden sich vor allem die Gastgeber freuen, denn auch sie hatten eine Serie aufzuweisen, allerdings eine negative, die sie ans Ende der Bayernliga-Tabelle gespült hatte.

Letztmals gewann der EV Moosburg am 22. Dezember mit 5:4 nach Penaltyschießen gegen Schongau. 20 Punkte aus 26 Partien gaben einfach nicht mehr her als die „Rote Laterne“, und mit 151 Gegentreffer war Moosburg die Schießbude im 14er-Feld. Alleine 29-mal klingelte es in den letzten drei Punktspielen, wobei nach der 5:11-Niederlage in Erding die Notbremse gezogen wurde und Schluss war für Trainer Dimitri Startschew.

Englbrecht coacht Moosburg

Beim Hauptrundenabschluss in Buchloe (2:11) stand bereits dessen Nachfolger an der Bande und der ist kein Unbekannter. Bernhard Englbrecht, ehemaliger deutscher Nationaltorhüter, soll das Team der Drei-Rosen-Städter vor dem Abstieg bewahren.

Spielerisches Potenzial ist durchaus vorhanden: Mit dem jungen Tschechen David Michel steht ein echter Torjäger zur Verfügung, ebenso mit Martin Dürr, der für Freising in dieser Saison 27 Tore erzielte. Tobias Hanöffner und der 38-jährige Patrice Dlugos bringen jede Menge Routine ins Spiel.

Trotz Negativlauf, der EV Moosburg ist das höherklassige Team im Duell mit dem ERSC Amberg, der zunächst mal nicht als Favorit nach Oberbayern reist, auch wenn die Verantwortlichen schon auf einen Aufstieg spekulieren. „Wenn du eine so starke Landesliga-Gruppe gewinnst, willst du natürlich noch einen draufsetzen“, so der einhellige Tenor aus dem ERSC-Hauptquartier.

Allerdings fällt zum Auftakt ausgerechnet der Top-Scorer der Löwen aus. Felix Köbele muss einen schon länger feststehenden persönlichen Termin wahrnehmen. Die Mannschaft scheint aber so selbstbewusst und variabel, dass man dessen Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen kann.

Frank gibt sein Debüt

Ganz wichtig könnte für den Spielausgang werden, dass Oberliga-Verteidiger Benjamin Frank sein Debüt für die Amberger geben kann und auch mit Thomas Schreier – zuletzt gesperrt – ein Defender ins Team zurückkehrt. Letzterer hat übrigens bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine Zusage für die kommende Saison erteilt – egal, in welcher Liga.

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