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Tischtennis

Günter Bauer führt den neuen Bezirk

Beim konstituierender Bezirkstag in Altenstadt/WN wurde noch einmal die Notwendigkeit der Strukturreform betont.

Die neue Vorstandschaft des Tischtennis-Bezirks Oberpfalz Nord: von links BTTV-Vizepräsident Josef Grabinger, Werner Riedl, Gerhard Eilers, Bezirksvorsitzender Günter Bauer, Wolfgang Rumpel, Dieter Buchner, Hans Fleischmann und 2. Bürgermeister Konrad Adam. Fotos: sgr
Die neue Vorstandschaft des Tischtennis-Bezirks Oberpfalz Nord: von links BTTV-Vizepräsident Josef Grabinger, Werner Riedl, Gerhard Eilers, Bezirksvorsitzender Günter Bauer, Wolfgang Rumpel, Dieter Buchner, Hans Fleischmann und 2. Bürgermeister Konrad Adam. Fotos: sgr

Amberg.Der Tischtennisbezirk Oberpfalz-Nord (08) ist aus der Taufe gehoben. Beim konstituierenden Bezirkstag wählten die Vereinsvertreter den bisherigen Kreisvorsitzenden von Amberg, Günter Bauer, zum neuen Bezirksvorsitzenden. Von den 82 Vereinen waren 68 Verein bei der Gründungsversammlung im Sportheim des SV Altenstadt/WN anwesend. Dem neuen Bezirk gehören die ehemaligen Kreise Schwandorf, Amberg, Neustadt/WN, Tirschenreuth und Fichtelgebirge an. Paul Münster (TV Wackersdorf) wurde zum Ehrenmitglied des neuen Bezirks ernannt. Er gehörte der Vorstandschaft der Oberpfalz 15 Jahre an.

Geleitet wurde die konstituierende Sitzung vom Geschäftsführer des Bayerischen Tischtennisverbandes, Dr. Carsten Matthias mit Unterstützung vom BTTV-Vizepräsidenten Josef Grabinger. In seinem Grußwort wünschte der 2. Bürgermeister von Altenstadt/ WN, Konrad Adam, dem neuen Bezirk viel Erfolg. BLSV-Bezirksvorsitzender Hermann Müller bezeichnete die Strukturreform als den richtigen Weg für die Zukunft. Mit dieser Reform, so Vizepräsident Josef Grabinger, entstehen aus bisher 63 Kreisen und sieben Bezirken 16 neue Bezirke, die in etwa heterogen sind. „Diese Strukturreform ist ein Neustart und eine Chance für unseren Tischtennissport, sagte Grabinger.

Mitgliederschwund begegnen

Wie dramatisch die Entwicklung im Tischtennissport ist, verdeutlichte der Vizepräsident an der Mitgliederzahl. In den vergangenen zwölf Jahren hat der Verband 13046 Mitglieder verloren. Die Oberpfalz steht mit einem Verlust von 22,75 Prozent an letzter Stelle. Nur unwesentlich besser sieht es für Oberfranken aus, aus dem der Kreis Fichtelgebirge kommt. Grabinger appellierte an die Vereine, Angebote für den Nachwuchs zu schaffen, um dem Tischtennissport eine Zukunft zu geben.

Dr. Carsten Matthias nannte die Strukturreform einschneidend und notwendig. Veränderungen im Tischtennissport gab es bisher schon: So wurde der Barnabelag verboten, der Satz von 21 auf elf Punkte verkürzt, die Ballgröße von 38 auf 40 Millimeter erhöht oder die Ergebniseingabe in myTischtennis innerhalb von 24 Stunden vorgeschrieben.

Günter Bauer (rechts) ernannte Paul Münster zum ersten Ehrenmitglied des neuen Bezirks. Foto: sgr
Günter Bauer (rechts) ernannte Paul Münster zum ersten Ehrenmitglied des neuen Bezirks. Foto: sgr

Bei den Neuwahlen waren von den 68 anwesenden Vereinen 63 stimmberechtigt. Bezirksvorsitzender wurde Günter Bauer (Amberg), der auch Mitglieder im Arbeitskreis Strukturreform war. Bezirkskassenwart ist Wolfgang Rumpel (Neuhaus), Vereinsservice Werner Riedl (Neusorg), Bezirkssportwart Dieter Buchner (Wernberg), Bezirksjugendwart Hans Fleischmann (Hirschau) und Vorsitzender des Sportgerichts, Gerhard Eilers (Wackersdorf).

Von einem historischen Tag für den Tischtennissport im neuen Bezirk sprach der neue Vorsitzende. Er formulierte auch gleich das Ziel, die Jugendarbeit zu forcieren, weil hier in den vergangenen Jahren viele Mannschaften weggebrochen sind. Die Vereine rief er auf, mehr Eigeninitiative in der Jugendarbeit zu ergreifen.

Probleme bei Ligeneinteilung

Bezirkssportwart Dieter Buchner stellte die voraussichtlichen Ligeneinteilungen vor. Er berichtet, dass die Einteilungen mit erheblichen Problemen verbunden waren. Besonders bei den Damen und Mädchen fehlte die Quantität und Qualität, um von der Spielstärke ausgeglichene Ligen zu bilden. Auch bei den Jungen konnten nicht alle Ligen besetzt werden. Es wird keine Bezirksliga Mitte/Nord und Süd/West geben. Auch in den Bezirksklassen sind nicht alle Staffeln besetzt. Die neuen Ligen fanden nicht alle die Zustimmung der Vereine. Der Antrag auf Relegationsspiele wurde mit deutlicher Mehrheit der Vereine abgelehnt. Im Nachwuchsbereich wird sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen ab der Bezirksklasse das „Braunschweiger Spielsystem“ zum Einsatz kommen. (sgr)

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