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Sport aus Amberg
Sonntag, 24. Juni 2018 18° 3

Triathlon

In Europas Spitze angekommen

Tamara Zeltner und Kerstin Hagerer vom CIS Amberg waren beim Ironman 70.3. in Sankt Pölten in Österreich sehr erfolgreich.

Meist sind die Damen des CIS Amberg bei Liga-Wettkämpfen unterwegs. Aber auch als Einzelstarter, wie in St. Pölten, sind sie erfolgreich. Foto: ady/MZ-Archiv
Meist sind die Damen des CIS Amberg bei Liga-Wettkämpfen unterwegs. Aber auch als Einzelstarter, wie in St. Pölten, sind sie erfolgreich. Foto: ady/MZ-Archiv

Amberg.Zwar haben sich die Prioritäten im Triathlonsport beim CIS Amberg in letzter Zeit stark in Richtung Ligabetrieb mit den Sprintdistanzen verschoben, nach wie vor liefern die Athleten aber sehr gute Ergebnisse auf den längeren Distanzen ab. Jüngstes Beispiel: Der Auftritt von Tamara Zeltner und Kerstin Hagerer beim international besetzten Ironman 70.3. in Sankt Pölten in Österreich.

70.3. Ironman-Distanzen entsprechen in etwa die Hälfte der traditionellen Langdistanz, in dem Fall rund zwei Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und einem Halbmarathon über 21,1 Kilometer. Das Event in Sankt Pölten hat sich nicht nur aufgrund des ersten Wettkampfs dieser Art in Europa einen Namen gemacht, auch der hohe Stellenwert des Triathlon im Nachbarland trägt dazu bei. Eine Radstrecke auf einer voll gesperrten Autobahn wäre hierzulande nahezu undenkbar, dort ist es Standard und zog wieder tausende Athleten aus ganz Europa in die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erkorene Landschaft der Wachau.

Zeltner und Hagerer setzten mit ausgeglichenen Schwimmzeiten den Grundstock für den späteren Erfolg. Der Radkurs hingegen verleitet viele Teilnehmer zu überzogenem Tempo, so dass es hier galt, nicht zu überziehen. Beide CIS Athletinnen hatten dies gut im Griff und noch genügend Reserven für den Halbmarathon. Hier drehte insbesondere Zeltner mit der schnellsten Laufzeit in ihrer Altersklasse W40 auf und katapultierte sich am Schluss nach 5:01:35 h auf Rang zwei über die Ziellinie. Hagerer konnte ebenfalls ihr angepeiltes Tempo halten und kam nach 5:15:28 h als vierte in der W40 ins Ziel. Damit sind beide in der europäischen Spitze ihrer Altersklasse angekommen. Es finishten noch Michael Balk als 55./AK25 nach 5:22:10 und Johann Dirmeier als 36./AK55 nach 6:04:46 h. (ady)

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