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Sport aus Amberg
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Fußball

Mit einem Rumpfteam nach Ansbach

DJK Ammerthal könnte mit einem Punkt gut leben. DJK-Coach Jürgen Press hat nur elf gesunde Spieler an Bord.

Die DJK Ammerthal – hier gegen den SV Erlenbach – wäre bei der SpVgg Ansbach schon mit einem Zähler zufrieden. Foto: abm

Ammerthal.Die Tabelle der Fußball-Bayernliga Nord ist mittlerweile begradigt. Es stehen noch vier Spieltage auf dem Programm, dabei hat die DJK Ammerthal noch zwei Heimspiele und zwei Auswärtspartien zu absolvieren. Am heutigen Samstag geht es in die mittelfränkische Bezirkshauptstadt zur Spielvereinigung Ansbach (15 Uhr).

Nachdem die zurückliegende Derbywoche für Ammerthal mit einem Sieg gegen den FC Amberg (2:1) und einer Niederlage gegen die DJK Gebenbach (1:3) abgeschlossen ist, kehrt wieder Normalität ein. Keine Frage, jeder Beteiligte hat hier schon an seine Grenzen gehen müssen, um den vollgepackten Spielplan entsprechend durchziehen zu können.

Platz zehn und 40 Punkte stehen jetzt bei der DJK zu Buche. Entscheidend hier war natürlich die Tatsache, dass gegen die Mannschaften aus dem Tabellenkeller in den Nachholspielen voll gepunktet werden konnte und sich die Mannschaft um Trainer Jürgen Press selbst aus dem Abstiegsschlamassel ziehen konnte. Ein Kraftakt der Mannschaft, welcher in Anbetracht der personell prekären Situation höchst lobenswert ist. Zu Belohnung gab Press der Mannschaft nach dem Dienstagspiel gegen Gebenbach bis zum Spiel bei der SpVgg Ansbach ein paar Tage trainingsfrei, so dass die Mannschaft den Akku wieder etwas aufladen konnte.

Die Elf vom SpVgg-Trainergespann Collins/Schülein spielte bisher insgesamt eine ordentliche Runde mit teilweise sehr guten Ergebnissen. Dabei konnten 47 Punkte erarbeitet werden, und der sechste Tabellenplatz dürfte mehr als zufriedenstellend für die Ansbacher sein. Dass das Team um SpVgg Kapitän Christopher Hasselmeier seit vier Spieltagen auf einen Sieg wartet, fällt aufgrund der guten Hinrunde weniger ins Gewicht, zumal die letzten Gegner bis auf Bayern Hof (1:1) allesamt im vorderen Bereich angesiedelt waren.

Zu verschenken haben beide Teams jedoch nichts, das Punktekonto soll hüben wie drüben weiter aufgebessert werden, entsprechend werden die Trainer ihre Mannschaften darauf vorbereiten.

DJK-Coach Jürgen Press hofft, aufgrund der zahlreichen Ausfälle irgendwie eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zaubern zu können. „Nach dem nicht belohnten Fight im Heimspiel gegen Gebenbach wollen wir dafür nun im Auswärtsspiel in Ansbach einen neuen Anlauf unternehmen, um das Punktekonto zu erhöhen. Ich hoffe, die Verletzung von Andi Wendl, die er sich vor dem letzten Derby zugezogen hat, ist nicht so schwerwiegend, sonst könnten wir nur mit elf gesunden Feldspielern anreisen“, so Press.

Ziel der Ammerthaler ist es jedenfalls, den Platz nicht als Verlierer zu verlassen. Ein Unentschieden in diesem schweren Auswärtsspiel würde wohl jeder im Lager der DJK sofort unterschreiben. (abd)

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