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Sport aus Amberg
Dienstag, 24. April 2018 20° 3

Fußball

Nächste Klatsche für Amberg

Bayernliga-Schlusslicht unterliegt dem TSV Aubstadt mit 0:5. Abstand zum Relegationsplatz beträgt vier Punkte.
Von Klaus Högl

Der FC Amberg (in Gelb) war auch am Ostermontag gegen den TSV Aubstadt nur zweiter Sieger. Foto: Brückmann

Amberg.Es hilft nichts, schön zu reden, Ambergs Trainer Lutz Ernemann hat’s dann auch gar nicht versucht. Schon zur Halbzeit lag seine Mannschaft hoffnungslos mit 0:3 hinten. Ernemann sah seine Abwehr den Freischwimmerschein machen, die gesamte Mannschaft vor 150 Getreuen hatte nichts Erbauliches parat.

Erst beim Stande von 0:3 kam der FC Amberg etwas besser ins Spiel, da war wieder die Frage: Weil Aubstadt schon nach 23 Minuten wusste, dass das Spiel gewonnen war und nicht mehr konzentriert spielte oder die Amberger einfach besser wurden? Der FC Amberg hat es dann zumindest probiert. Beim Stande von 0:4 wurde allerdings die weiße Fahne gehisst und Aubstadt kam zu einem 5:0-Erfolg.

Bereits nach zwei Minuten begann der Sturmlauf des TSV. Torhüter Bleisteiner reagierte glänzend nach einem Freistoß von Thomann, dann war Ambergs Deckung so ziemlich hilflos. Mit einem simplen Absatzkick setzte Dellinger die Amberger außer Gefecht. Spieß, Helleder und Haller sahen interessiert zu, aber Martin Thomann ließ Bleisteiner mit einem Schuss aus kurzer Distanz keine Chance.

In die Defensive gedrängt

Aubstadt konnte ruhig von hinten aufbauen, der FC Amberg sah sich zumeist in die Defensive gedrängt, mit krassen Fehlern in der Abstimmung. Eine Glanzleistung von Dellinger auf der linken Seite gegen drei Amberger führte zum 2:0. Dellinger spielte in den Lauf des allein gelassenen Thomann, und der schoss flach ins rechte Eck. Dann verlor Jan Fischer grundlos den Ball, und David Noack nutzte die Chance zum 3:0. Der FC Amberg hatte durch einem Freistoß von Keilholz (14.) mit einem haltbaren Ball für den langen Mack so etwas wie eine Chance, und Robin Wild (32.) hat zumindest mal versucht zu schießen (übers Tor), dann allerdings wäre ein Anschlusstreffer möglich gewesen: Mack parierte gegen Tobias Spieß glänzend.

Nach Seitenwechsel hatten zunächst mal die Torhüter ihren Auftritt: Ambergs Keeper Bleisteiner traf den Ball nicht richtig, aber die Aubstädter vertändelten. Eine weitere Unaufmerksamkeit von Bleisteiner führte zur Ecke für die Gäste, und Gömmel musste auf der Linie retten.

Harmlose Rückgabe

Auf der anderen Seite wollte Keeper Christian Mack nicht nachstehen: Eine harmlose Rückgabe von Benkenstein ließ er unter der Sohle durchrutschen – zum Eckball. Es fehlte beim TSV-Keeper die Konzentration wie bei seinen Vorderleuten auch, die gegen den FC Amberg nie ernstlich in Gefahr kamen. Den endgültigen Knacks gab es dann wohl mit dem 4:0, auch hier hat Amberg Beistand geleistet, und Tor Nummer fünf war ein Schuss à la einfach mal draufhalten. Der war schön, aber für die Gesamtlage nicht mehr entscheidend. Über die verdienten Punkte des TSV zu reden, ist müßig, beim FC Amberg zieht sich die Schlinge enger zu und dennoch: Es ist immer noch ein Fünkchen Hoffnung da.

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