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Bezirksliga Nord

Pfreimd macht den Aufstieg perfekt

Die SpVgg Pfreimd krönt eine starke Saison. Die Partie zwischen Hahnbach und Wernberg musste abgebrochen werden.

Die SpVgg Pfreimd (in rot) steigt durch den Sieg gegen den TuS Kastl in die Landesliga auf. Foto: Baier
Die SpVgg Pfreimd (in rot) steigt durch den Sieg gegen den TuS Kastl in die Landesliga auf. Foto: Baier

Hahnbach gegen Detag Wernberg musste abgebrochen werden



Auch das letzte Spiel gewann der SVHahnbach verdient mit 3:1 gegen den TSV Detag Wernberg. Hahnbach war überlegen und hatte die erste Möglichkeit. Ein Schuss von Christian Gäck nach Pass von Manuel Plach ging jedoch noch knapp übers Tor. Besser machte es derselbe Spieler dann in der 17. Minute. Wieder war es Plach, der den Ball in die Schnittstelle auf Gäck passte. Dieser traf zum 1:0. Detag Wernberg war bis zu diesem Zeitpunkt harmlos und konnte sich gegen die Abwehr des Meisters nicht durchsetzen. Nach einem Pass von Franz Geilersdörfer markierte Gäck seinen zweiten Treffer in dieser Partie (44. Minute). In der 50. Minute erspielten sich die Gäste die erste Chance: Über die linke Angriffsseite kam der Ball scharf nach innen, aber kein Wernberger war zur Stelle, um zu vollenden. Hahnbach war weiter am Drücker und Plach erzielte in der 58.Minute das 3:0. Danach gab es einen Elfmeter für Detag, den Alexander Luff zum 3:1 verwandelte (65. Minute). Nun setzte ein heftiges Gewitter ein, so dass die Begegnung durch Schiedsrichter Christian Hirsch unterbrochen wurde. In der Kabine einigten sich beide Teams darauf, das Spiel nicht mehr fortzusetzen, so dass es beim 3:1 blieb.

Schwarzhofen feiert einen deutlichen sieg gegen Sorghof



Mit einem verdienten 4:0-Heimsieg gegen Sorghof wahrte der SV Schwarzhofen seine Chancen auf die Relegation zur Landesliga. Die Heimelf spielte fast die ganze Partie über auf ein Tor. Der Gast konnte sich kaum befreien und hatte keine große Möglichkeit. Schwarzhofen begann dagegen im Wissen um die Bedeutung eines Sieges forsch. Schon in den ersten Minuten hatte der SV mehrere gute Gelegenheiten, doch der Erfolg blieb aus. Die 1:0-Führung gelang dann Christoph Danner (15.) nach einem schönen Spielzug. Mit einer feinen Einzelleistung erhöhte dann Martin Weiß auf 2:0 (32.). Nach dem Wechsel erspielte sich der Gastgeber eine Fülle von Chancen. Schon der erste Angriff brachte das 3:0 durch Stefan Voith (47.). Doch dann blieb eine Riesenzahl von Möglichkeiten ungenutzt. So zielte Christoph Danner knapp vorbei, ein anderes Mal wehrte der Gästetorhüter seinen Schuss mit dem Fuß ab. Auch Martin Weiß scheiterte zweimal aus aussichtsreichster Position. Christoph Danner stellte den 4:0-Endstand her (88.).

Schmidgaden geht in Vohenstrauß mit 1:4 unter


Vor dem Spiel wurde der FC-Trainer Wolfgang Richthammer durch die Vorstandschaft mit einem Geschenkkorb - nach seiner vierjährigen und erfolgreichen Tätigkeit verabschiedet. Nach einem furiosen Auftakt der Partie zog ein schweres Gewitter mit Regengüssen auf. Das Spiel dauerte 18 Minuten und hätte zu diesem Zeitpunkt gut und gerne 2:2 stehen können. Die Gäste hatten nach schon nach vier Minuten zwei Riesengelegenheiten durch Sebastian Striegl und Marcel Pfab. In der sechsten Minute war FC-Stürmer Michali Gatsas alleine durch und zögerte mit dem Abschluss, so dass Vohenstrauß zur Ecke abwehren konnte. Die größte Chance für den FC hatte dann Andreas Werner in der 13. Minute, als er ebenfalls alleine auf Torwart Michael Häusler zulief, das Leder jedoch neben den linken Pfosten setzte. Eine weitere Möglichkeit für den FC hatte Simon Schimmer, der aus 20 Metern knapp am Gehäuse vorbei zielte. Dann die 18. Minute: Als ein schweres Gewitter aufzog brach der Schiedsrichter folgerichtig abbrach. Ein absolutes Novum für alle Beteiligten war, dass das Spiel nach eineinhalb Stunden wieder angepfiffen wurde. Der Respekt galt deshalb den Spielern beider Mannschaften und dem Unparteiischen Julian Roidl mit seinem Team, die sich diese Tortur antun mussten. Offensichtlich hatte man Weisung von der Spielgruppenleitung, das Spiel unbedingt durchzuführen, um am Ende alle Entscheidungen am letzten Spieltag herbeizuführen. Zum Schluss war das Spiel wertlos – der FC war bereits abgestiegen. Die Gäste müssen nun in die Relegation und konnten sich selbst durch den Sieg nicht mehr helfen. Tatsächlich wurde dann wieder Fußball gespielt und die Gäste kamen in der 31.Minute durch Marcel Pfab zum 0:1, als Nichola Neidhardt das Leder schön durchgesteckt hatte. In der 65. Minute erzielte Sebastian Kraus, der auf der rechten Seite sauber freigespielt wurde und nur noch einschieben musste, das 2:0. In der 70. Minute hätte Nichola Neidhardt alles klar machen können, verstolperte aber freistehend. Der FC bäumte sich nochmals auf und kam in der 73. Minute durch Michali Gatsas zum verdienten Anschlusstreffer. Das Spiel wurde nun absolut offen und Florian Meier hätte in der 86. Minute den Ausgleich erzielen können, als er alleine aufs Tor lief – sein Schuss wurde jedoch vom Keeper entschärft. Im Gegenzug dann aber die Entscheidung: Nach einem Eckball beförderte Thomas Zinger den Ball ins eigene Tor. Der FC resignierte und musste in der 88. Minute durch Marcel Pfab noch das 1:4 hinnehmen. Eine Ergebnisverbesserung wäre noch in den Schlussminuten möglich gewesen, als Christoph Deml alleine aufs Tor zulief und den besser postierten Jakob Deichl hätte anspielen müssen – er zog jedoch selbst ab und schoss über das Tor. Alles in allem war es ein verdienter Sieg für die Gäste, die ihre Chancen vor allem zum Ende der Partie kaltschnäuzig ausnutzten.

Die SpVgg Pfreimd bezwingt TuS 1924 Kastl und steigt auf



Der letzte Schritt ist getan. Die SpVgg Pfreimd steigt erstmals in der Vereinsgeschichte in die Landesliga auf. Mit einem 3:0-Sieg gegen einen starken TuS Kastl wurde die Sensation wahr. Das Spiel begann für die SpVgg wunschgemäß. Sebastian Ring wurde zum Türöffner und erzielte bereits nach zwei Minuten die Führung. Zunächst brachte dies aber keine Sicherheit ins Spiel der Heimelf. Dem Gast aus Kastl wurden zu viele Möglichkeiten geboten auszugleichen. Mit Glück und Geschick wurde dies verhindert. Kurz vor dem Halbzeitpfiff folgte ein Blackout eines Kastler Abwehrspielers: Ein völlig unnötiges Handspiel im Strafraum wurde vom umsichtigen Schiedsrichter mit Elfmeter geahndet. Bastian Lobinger brachte die Pfreimder mit 2:0 in Führung. Nach der Halbzeit kämpfte die Pfreimder Mannschaft um den Sieg. In der 89. Spielminute war der endgültige Aufstieg vollbracht: Christian Most verwandelte in seinem letzten Spiel für die SpVgg mit einem Schuss ins lange Eck zum 3:0-Endstand. Die Mannschaft der SpVgg Pfreimd und Trainer Alexander Götz krönten so eine grandiose Saison mit dem absoluten Erfolg: dem Aufstieg in die Landesliga.

Katzdorf dreht die Partie in Wernberg in den letzten Minuten


Im letzten Saisonspiel und der zugleich letzten Partie unter Trainer Erwin Zimmerman gab es zwar keinen Punkt für Wernberg, aber die Leistung der stark ersatzgeschwächten Mannschaft zeigte die Anerkennung für ihren langjährigen Coach. Die Zuschauer sahen ein spannendes, faires Spiel und sieben–teilweise außergewöhnliche – Tore. Nach einem ausgeglichenen Beginn schob nach einem Fehler in der FC-Abwehr Maximilian Wagner den Ball ins leere Tor (11.). In der nachfolgenden Drangperiode des Gastgebers glich Sebastian Ebenburger (20.) aus. Nach einer weiteren Unsicherheit in der
FC-Abwehr stellte kurz vor dem Halbzeitpfiff Florian Baumann den alten Stand wieder her (36.). Nach dem Wiederanpfiff ereignete sich auf beiden Seiten zunächst nicht viel, dann aber schoss Alexander Grill nach einem konsequenten Durchbruch das 2:2 (53.). Kurz darauf brachte der gleiche Spieler den FC zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung (63.). Doch es dauerte nur vier Minuten, dann glich der Gast durch Michael Bayerl (67.) wieder aus. Insgesamt wäre es ein für beide Seiten gerechtes Unentschieden gewesen. Doch kurz vor dem Abpfiff nahm von der rechten Strafraumseite Christian Fohringer einen Kopfballpass Volley und hämmerte ihn mit einem Sonntagsschuss unhaltbar genau in die linke obere Torecke (85.). Der Treffer war zwar bitter für Wernberg, aber trotzdem für alle Zuschauer durchaus sehenswert.

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