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Sport aus Amberg
Dienstag, 25. September 2018 12° 3

Kegeln

Platz zwei ist noch in Reichweite

Rot-Weiß Hirschau gewinnt in Lorsch mit 6:2. Am letzten Spieltag könnte man Kaiserslautern noch abfangen.

Robert Rösch war einmal mehr Tagesbester. Foto: RW Hirschau
Robert Rösch war einmal mehr Tagesbester. Foto: RW Hirschau

Hirschau.Mit einem erstklassigen Spiel gelang Rot-Weiß Hirschau im vorletzten Spiel der 2. Bundesliga Nord-Mitte in Lorsch mit 3458:3376 Holz und 6:2 Punkten ein wichtiger Sieg. Auch wenn Kaiserslautern in Großbardorf gewann, kann Rot-Weiß Hirschau am letzten Spieltag noch den zweiten Platz erreichen.

Bastian Baumer, der ein gutes Spiel ablieferte, hatte sein Match gegen Daniel Saal gewonnen. Im letzten Durchgang holte sich Baumer mit 150:149 gegen Saal den so wichtigen Satz und damit auch den Mannschaftspunkt. Das Ergebnis hätte mit 588:586 bei 2:2 Punkten nicht knapper sein können. Dieser Sieg war ganz wichtig, denn das Quäntchen Glück, das Baumer hatte, fehlte Daniel Rösch im Spiel gegen Ralph Müller. Im letzten Durchgang hätte Rösch acht Kegel mehr als sein Gegner benötigt, um zum Mannschaftspunkt zu gelangen. So blieb es aber beim Punktverlust und einem Spielstand von 563:570 bei 1:3 Punkten für die Lorscher.

Mit der Mittelpaarung sollte sich das Blatt wenden und anstatt einen Punkt, beide Punkte eingefahren werden. So kam es auch, denn Mike Oettl setzte sich in einem beherzten Spiel gegen Stefan Wernz mit vier Satzpunkten und einem starken Ergebnis von 581:510 deutlich durch. Auch Alexander Held kam gut aus den Startlöchern. Er konnte sich gegen Patrick Günther mit 582:558 Kegel und 3:1 Punkten behaupten.

Mit drei Mannschaftspunkten im Gepäck und einem Holzvorsprung von 90 Kegel war das schon ein großer Schritt in Richtung Sieg. Die Schlusspaarung war nun gefragt. Ein Vorsprung, der gehalten werden muss, das war die Vorgabe. Mit Robert Rösch und Patrick Krieger sollte diese Vorgabe umgesetzt werden. Schließlich zählen sie zu den Leistungsträgern und einer verlässlichen Bank im Team.

Robert Rösch hatte es mit Manuel Ott zu tun, der ihm im Verlaufe des Spiels nichts entgegensetzen konnte. Rösch war an diesem Tag mal wieder Tagesbester und setzte sich gegen Ott mit 592:566 und 3:1 Punkten eindrucksvoll durch.

Der Sieg war bereits sicher, als sich Patrick Krieger gegen Jurek Osinski mühte, auch noch diesen Punkt zu holen. Doch Krieger kam gegen Lorschs Besten nicht an und musste Osinski den Mannschaftspunkt überlassen. Mit 552:586 und 2:2 Punkten absolvierte Krieger damit eines seiner schwächeren Spiele, was ihn aber zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich arg belastete. Zwei Punkte im Gepäck, alles andere war verschmerzbar.

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