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Volleyball

Wenig Glück bei der Bayerischen

Die E-Jugend der VG Sulzbach-Rosenberg kämpft sich viermal bis in den Tie-Break, gewinnt aber keinen einzigen.

Das Team (von li.): Lilli Pöllinger, Mathilda Rother, Sophia Fruth, Julia Schindler, Denise Tuchan, Annika Haller und vorne Vanessa Müller.
              Foto: Bernhard Hirsch
Das Team (von li.): Lilli Pöllinger, Mathilda Rother, Sophia Fruth, Julia Schindler, Denise Tuchan, Annika Haller und vorne Vanessa Müller. Foto: Bernhard Hirsch

Sulzbach-Rosenberg. Vergangenes Jahr konnte man bei der Bayerischen Meisterschaft noch zwei Tie-Breaks gewinnen, was vor allem in den Platzierungsrunden wichtige Siege waren, doch in diesem Jahr war es wie verhext. Bereits im ersten Gruppenspiel gegen Großwelzheim spürte man eine sehr große Nervosität bei allen E-Jugend-Spielerinnen. Allerdings konnte man den Schwung durch den Satzausgleich nicht mitnehmen und verlor den entscheidenden Durchgang doch recht deutlich mit 9:15.

Die folgende Partie gegen einen der Favoriten, den FTSV Straubing I, begann man auch sehr konzentriert und punktete immer wieder mit druckvollen Angriffen. Doch es fehlte auch hier die Konstanz und Cleverness, so dass es am Ende 2:0 für die Niederbayern stand. Infolge des Verlaufs der anderen Partien blieb allerdings bis zuletzt die Chance, mit einem klaren 2:0 gegen Marktoffingen sogar noch den 2. Platz in der Gruppe zu erreichen. Den ersten Durchgang konnte man hauchdünn mit 25:23 gewinnen und auch im zweiten sah es lange gut aus. Doch zum Ende hin schlichen sich wieder die Ungenauigkeiten im Aufbau- und Angriffsspiel ein, was den Schwaben den Ausgleich bescherte. Erneut musste der Tie-Break entscheiden und es zeigte sich hier das gleiche Bild. Die Herzogstädterinnen schenkten den Satz mit 7:15 her. Das bedeutet nur Platz vier in der Gruppe und damit bestenfalls Platz 9, wenn man die restlichen Spiele gewinnen könnte. Gleich die erste Partie in der Platzierungsrunde bescherte der VG den TuS Frammersbach, die man schon zweimal schlagen konnte. Doch das 5:15 war ein Offenbarungseid.Vier Niederlagen am Stück, das war ein hartes Brot für die erfolgsverwöhnten Mädels, aber immerhin standen noch zwei Matches aus und da wollte man schon noch einmal zeigen, dass man nicht umsonst den dritten Platz auf der Nordbayerischen belegt hatte.

Gegen Altdorf gab es dann auch endlich den lang ersehnten Sieg und mit 2:0 (25:21; 25:16) auch einen recht deutlichen.

Nun hieß es, sich noch einmal voll rein zu hängen, um wenigstens noch den 13. Platz zu sichern, was am Anfang auch recht realistisch schien. Doch der allzu überlegene Sieg im 1. Satz ließ einmal mehr den Schlendrian einkehren und nach einem 21:25 musste auch in der letzten Partie im Tie-Break der Sieger gefunden werden. Bei 12:14 schien der Satz schon verloren, doch eine großartige Abwehraktion von Lilli Pöllinger und anschließend ein wuchtiger Aufschlag führten zum Ausgleich. Doch konnte das Team der VG mehrere Chancen zum Satzgewinn nicht nutzen und am Ende stand ein höchst unglückliches 17:19 auf der Anzeigetafel. Wenigstens konnten die Sulzbacherinnen wirklich toll gekämpft und auch die Zuschauer begeistert.

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