MyMz

Eishockey

Amberger Vereine fusionieren

EC 2000 und ERSC gehen die künftigen Aufgaben gemeinsam an. Zusammenschluss findet auch bei den Mitgliedern des Landesligisten größte Zustimmung.

ERSC-Vorsitzender Mustafa Sugle hätte seinen Posten zur Verfügung gestellt, wenn es mit der Fusion nicht geklappt hätte. Archiv-Foto: abm

Amberg.Seit Donnerstagabend ist in Amberg das Eishockey wieder in einem Club vereint. Nachdem der EC 2000 mit seiner Mitgliederabstimmung bereits vorgelegt hatte, fand die Aufforderung zur Fusion beider Vereine auch beim ERSC größte Zustimmung. Bei nur einer Ablehnung, drei Enthaltungen und 56 Ja-Stimmen gab es ein wirklich eindeutiges Ergebnis. So fließt der Bezirksligist EC nun in den klassenhöheren Landesligisten ERSC mit ein.

Das wird nun zum Automatismus, wenngleich einige abstimmende ERSC-Mitglieder schon in den vergangenen Wochen vorab vom EC übergewechselt waren. Der Fusionsvertrag wurde noch am selben Abend im Rathaus von allen Parteien unterzeichnet.

Allen Mitgliedern steht nun ein Sonderkündigungsrecht bis zum 21. August zu. Dass hiervon nur wenig Gebrauch gemacht wird, das erwartet und erhofft sich nicht nur Mustafa Sugle. Der ERSC-Vorstand verlas in der außerordentlichen Versammlung die Inhalte des Fusionsvertrages, der bereits im Vorfeld den Juristen der Stadt Amberg vorgelegen hatte. Sugles besonderer Dank galt dabei dem EC-Vorsitzenden Manfred Käsewieter, „für dessen Mithilfe, und wie er die nicht einfache Sache angegangen ist“, so Sugle weiter.

Voraussetzung für die Fusion war unter anderem auch die Erstellung eines Konzeptes durch den ERSC, wie die Unterstützung und Einbindung des Amberger Nachwuchses erfolgen soll. Dieses wurde auch dem Stadtverband für Sport vorgelegt und eigens dafür auch Erweiterungen in der Vereinssatzung beschlossen. So werden auch die Gleichstellung und Mitsprache der Nachwuchsverantwortlichen im Gesamtverein geregelt sowie getrennte Konten eingerichtet.

Sugle zeigte sich über das Abstimmungsergebnis erleichtert, obwohl er ohnehin sehr positiv an die Sache herangegangen war. Er bekannte aber auch: „Wenn wir hier für das Amberger Eishockey nicht weitergekommen wären und das abgelehnt worden wäre, hätte ich meinen Posten geräumt“ – doch so weit kam es nicht. Dass es eine große Aufgabe sei, wäre jedem klar, „aber wenn wir alle an einem Strang ziehen, kriegen wir das auch auf die Reihe“, so Sugle.

Als zweiter und nachträglich noch aufgenommener Tagesordnungspunkt wurden die Beiträge im Nachwuchsbereich für Eltern und Kinder mit nur je einer Ablehnung und Enthaltung angenommen. Zudem wurde bekannt, dass der ehemalige Nachwuchsleiter des EC, Thomas Dotzler, zum Jugend-Elternvertreter gewählt wurde und so ab sofort aktiv im ERSC-Team mitarbeiten werde. (apg)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht