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Handball

Amberger vor hohen Hürden

Die HG-Damen müssen beim Tabellenzweiten in Schwarzenfeld ran. Die HG-Herren gehen in Altdorf auf Torejagd.
Robert Torunsky

Auf die Amberger Herren wartet in Altdorf eine sehr schwere Aufgabe.  Foto: Torsten Baier
Auf die Amberger Herren wartet in Altdorf eine sehr schwere Aufgabe. Foto: Torsten Baier

Amberg.Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HG Amberg haben bei ihrer Mission, den ersten Saisonsieg zu schaffen, am Samstag eine denkbar hohe Hürde zu übersteigen: Das Team des Trainergespanns Nadine Pohl/Christof Heiduk gastiert beim Vorjahresvizemeister HSG Nabburg/Schwarzenfeld.

Das Team von Trainer Karl Söllner scheiterte in der abgelaufenen Saison denkbar knapp am Aufstieg in die Landesliga und würde die Meisterschaft gerne in dieser Saison nachholen. Dafür konnte sich die HSG unter anderem mit der Ex-Ambergerin Anja Hirschmann und Torhüterin Theresa Weiherer verstärken. Die Konkurrenz im Titelrennen ist für Nabburg/Schwarzenfeld indes nicht kleiner geworden: Aktuell steht Spitzenreiter SG Regensburg (11:1 Punkte) knapp vor der HSG (10:2), allerdings liegen die SG Mintraching/Neutraubling II und die SG Naabtal gleichauf. Der Tabellenzweite kann sich also keinen Ausrutscher im Derby leisten und wird die Aufgabe dementsprechend konzentriert angehen.

Gleiches erhofft sich Trainerin Pohl, die aufgrund einer Schulterverletzung ihr Team bis auf Weiteres nicht auf dem Feld unterstützen kann, auch von ihrer HG. Die junge Mannschaft hat immer wieder sehr gute Phasen, doch es fehlt einfach an Konstanz.

„Gegen Nabburg/Schwarzenfeld sind wir klarer Außenseiter, möchten uns aber so teuer wie möglich verkaufen und uns weiter verbessern“, gibt die Übungsleiterin die Zielsetzung vor. Anwurf ist um 17.15 Uhr im Schwarzenfelder Sportpark.

Unangenehm zu spielen

Nach einem etwas holprigem Spielplan zu Saisonbeginn eilen die Bezirksoberliga-Handballer der HG Amberg nun von Spiel zu Spiel: Am Samstag gastiert die Mannschaft von Trainer Roman Will beim Vorjahresdritten, TV Altdorf.

In der Altdorfer Grundschulturnhalle ist es traditionell sehr unangenehm zu spielen. Das war auch schon in den glorreichen Zeiten der HG Amberg so, als Tobias Hirsch & Co. stets um den Aufstieg in die Landesliga mitgespielt haben. Davon ist die aktuelle Mannschaft weit entfernt, doch der Auftakt in die Saison ist mit 6:4 Punkten mehr als geglückt. Der 34:33-Erfolg über Konkurrent SV Obertraubling vor Wochenfrist war enorm wichtig, aber auch glücklich. Das Team muss sich in der Defensive deutlich steigern, wenn weitere Punktgewinne dazu kommen sollen. Die Herangehensweise, auch auswärts ein Wettballern mit dem Gegner auszutragen, scheiterte im Abstiegsjahr und sollte deswegen nicht noch einmal ausprobiert werden.

Der Vorjahresdritte aus Mittelfranken belegt aktuell etwas überraschend nur den neunten Platz, da sich der TV schon zweimal auf eigenem Parkett geschlagen geben musste. Das Team brennt also auf den ersten Heimsieg, und die Amberger werden eine starke Leistung in allen Mannschaftsteilen abrufen müssen, um dieses Ansinnen zu verhindern.

Der Angriff der Altdorfer ist manchmal etwas unorthodox, das Team spielt manchmal mit einem Linkshänder auf der Spielmacherposition. Die Tore werden – ähnlich wie bei den Ambergern – auf viele Schultern verteilt: Neben Schlüsselspieler Myron Griebel, der auf Rang acht der besten Torjäger und damit exakt gleichauf mit den HGlern Marek Nachtman und Julian Schaller liegt, sind Niklas Werner und Simon Sturm die bislang erfolgreichsten TV-Goalgetter.

Vor schwierigen Aufgaben

Angesichts der kommenden sehr schwierigen Aufgaben – das Heimspiel gegen Spitzenreiter Auerbach/Pegnitz sowie die Auswärtspartien beim Titelkandidaten SG Regensburg II und der HSG Erlangen/Niederlindach – wäre etwas Zählbares Gold wert für die Vilsstädter. „Wir werden alles reinlegen und versuchen zu punkten“, gibt Trainer Will die Marschrichtung vor. Der Handballlehrer aus Pilsen hofft darauf, die siegreiche Mannschaft der Vorwoche aufbieten zu können. Anwurf ist um 18.30 Uhr. (aro)

Amberger Kader

  • HG-Herren:

    Tor: Raschke, Kiener; Feld: Lulla, J. Schaller, Andersch, Kührlings, Nachtman, Zilak, Rössle, Wurm, Lehmeier, Sammet, Turner und Franz

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