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Bayernliga Nord

Ammerthal erwartet Bayern Hof

Die DJK hofft auf Unterstützung durch die Fans.
Von Reinhold Badura

Ammerthal (hier in Grün) spielt am Sonntag gegen die SpVgg Bayern Hof.  Archivfoto: Jeff Fichtner
Ammerthal (hier in Grün) spielt am Sonntag gegen die SpVgg Bayern Hof. Archivfoto: Jeff Fichtner

Ammerthal.Wenn auch nicht unbedingt glanzvoll, aber immerhin höchst erfolgreich, bestritt die DJK Ammerthal in der Fußball-Bayernliga Nord ihre beiden letzten Auswärtspartien. In zwei unglaublich starken Auftritten holte die Elf von Trainer Dominik Haußner zwei 1:0-Siege. Damit festigte die DJK mit nunmehr 32 Punkten den vierten Tabellenplatz.

Dennoch ist man sich im Lager der DJK bewusst, dass am Sonntag (14 Uhr) mit der SpVgg Bayern Hof eine Mannschaft in Ammerthal gastiert, die weitaus stärker einzuschätzen ist, als die jüngsten beiden Gegner. „Wir sind natürlich mit der Ausbeute aus den letzten beiden Auswärtspartien super happy. Die Mannschaft lieferte in den letzten Wochen gegen den Ball richtig gute Arbeit ab. Natürlich kommt da auch immer etwas Glück hinzu, was wir uns aber hart erarbeitet haben“, merkte Haußner an und fügte hinzu: „Wir sind derzeit richtig gut in der Spur, freuen uns jetzt auf das Heimspiel gegen Bayern Hof. Wir müssen uns auf ein intensives Spiel einstellen und hoffen wieder auf die Unterstützung unserer Fans“.

Dieser Gegner ist schwer einzuschätzen. An guten Tagen ist die Mannschaft von Trainer Fulvio Bifano in der Lage, jedem Gegner in der Bayernliga Nord Probleme zu bereiten. Überhaupt hat Bifano in seiner Doppelfunktion als Trainer und sportlicher Leiter die Mannschaft nach dem freiwilligen Abgang von Trainer Alexander Spindler Ende Juli wieder in die Spur bekommen. „Wir haben uns wieder stabilisiert und sind auf Kurs. Unser Ziel ist es, einen Punkt aus Ammerthal mitzunehmen“, so der Hofer Teammanager Thomas Popp. Prunkstück seiner Truppe ist natürlich die top aufgestellte tschechische Angriffsreihe mit Adam Hajek, Adam Sevik und Martin Holek. Diese haben zusammen 18 der insgesamt 25 Tore für den Tabellenneunten (22 Punkte) erzielt.

Da kommt offensiv schon was auf die zuletzt überzeugende Ammerthaler Defensive um Keeper Christopher Sommerer, Mario Zitzmann und Co zu. Aber auch die DJK hat etwas entgegenzusetzen. Das ist in dieser Saison wohl auch eine der Stärken der Elf um Kapitän Bernhard Neumayer. Nicht nur Torjäger Christian Schrödl (11) traf zuverlässig, sondern im Prinzip jeder, der auf dem Platz steht, ist torgefährlich. Das macht die DJK unberechenbar. Trotz der guten Platzierung hat Ammerthal aber die Bodenhaftung nicht verloren. Nach neun Siegen, fünf Unentschieden und erst drei Niederlagen kann die DJK erstmals seit langem um diese Zeit ohne allzu großen Druck in Richtung Winterpause blicken. In personeller Hinsicht steht dem Trainer der zuletzt bewährte Kader zur Verfügung. (abd)

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