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Bayernliga

Ammerthal hat deutlich mehr vom Spiel

Die Offensivtaktik von Trainer Dominik Haußner ging beim ATSV Erlangen auf: Die DJK siegte am Ende klar mit 4:2.
Von Reinhold Badura

Die DJK Ammerthal (in Schwarz) entführte drei Punkte vom ATSV Erlangen und knüpfte damit an den erfolgreichen Einstand in der neuen Bayernligasaison gegen Bamberg an (unser Bild). Foto: Archiv/Andreas Brückmann
Die DJK Ammerthal (in Schwarz) entführte drei Punkte vom ATSV Erlangen und knüpfte damit an den erfolgreichen Einstand in der neuen Bayernligasaison gegen Bamberg an (unser Bild). Foto: Archiv/Andreas Brückmann

Ammerthal.Eine herausragende zweite Halbzeit reichte der DJK Ammerthal, um beim schweren Auswärtsspiel gegen den ATSV Erlangen drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Mit einem am Ende hoch verdienten 4:2-Erfolg konnte die Heimreise angetreten werden. Verdient auch deshalb, weil die Elf von Trainer Dominik Haußner deutlich mehr Spielanteile hatte; lediglich nach einer knappen halben Stunde Spielzeit gab die DJK das Heft etwas aus der Hand.

Bis zu diesem Zeitpunkt führten die Oberpfälzer durch einen Distanzschuss von Konstantin Keilholz mit 1:0 (18.). Ammerthal hatte deutlich mehr Ballbesitz zu verzeichnen, während sich die Platzherren weit zurückzogen und im eigenen Stadion auf Konter lauerten. Allerdings vereitelte DJK-Schlussmann Christian Sommerer bereits in der zehnten Minute per Fußabwehr gegen Daniel Geißler einen frühen Rückstand. Ansonsten hatte die DJK über weite Strecken alles im Griff, ohne zwingend gefährlich zu werden.

„Wir sind gut ins Spiel gekommen, ich hätte mir aber gewünscht, dass wir uns durch die frühe Führung etwas cleverer angestellt hätten. So kassierten wir zwei aus meiner Sicht vermeidbare Kontertore“, erklärte Haußner. Zweimal wurde auf der linken ATSV-Angriffsseite Adem Daoud mit Steilpässen bedient. Seine Vorlagen verwerten bei einem Doppelschlag binnen zwei Minuten zunächst Tarik Somaz zum 1:1 und wenig später Daniel Geißler, der den Ball zur 2:1-Führung in den Winkel hämmerte. Der Spielverlauf stand zu diesem Zeitpunkt schon etwas auf dem Kopf.

In der Halbzeit veränderte Haußner seine Taktik etwas, auch weil er die Erlanger zunächst etwas offensiver erwartet hatte. Die Einwechslung von Patrick Pfahler nach einer Stunde fruchtete, nachdem der Trainer auch noch auf Risiko gesetzt hatte und mit Mario Zitzmann einer der beiden Sechser opferte, um noch offensiver agieren zu können. Der Erfolg ließ nicht auf sich warten: Den Ausgleich markierte Daniel Gömmel nach klasse Vorarbeit von Christian Schrödl und Konstantin Keilholz (50.).

Ab diesem Zeitpunkt war von den Platzherren nicht mehr viel zu sehen, was Trainer Skeraj auch monierte: „Wir waren zunächst gut im Spiel, aber in der zweiten Halbzeit fehlte die Leidenschaft. Wir haben zwar versucht, nach vorne zu spielen, aber einige meiner Spieler wirkten schon etwas platt, und konnten den Gegner nicht mehr unter Druck setzen“.

Anders die DJK, die nun mächtig aufdrehte und den Gegner schon in der eigenen Hälfte immer wieder zu Fehlern zwang. So wie bei der Führung durch den eingewechselten Patrick Pfahler, der nach Zuspiel von Jonas Grunner zum 2:3 traf (68.). Nur drei Minuten später folgte der Auftritt von Andre Karzmarczyk, der einen fulminanten Freistoß aus gut 35 Meter an die Latte hämmerte. Den Abpraller donnerte der unermüdliche Christian Schrödl zum 2:4 in die Maschen.

„Natürlich freut uns der Sieg riesig, weil die Punkte wichtig waren, wenn man auf die Tabelle schaut. Mit der Mannschaftsleistung bin ich, abgesehen von dem 15-minütigen Durchhänger, mehr als zufrieden“, sagte Dominik Haußner nach der Partie.

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