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Bayernliga

Ammerthal steht unter Druck

Die DJK muss in Forchheim punkten, weil die Konkurrenz nicht schläft. Die SpVgg will man nicht unterschätzen.

Mit 3:0 entschied die DJK Ammerthal (in Grün) das Hinspiel gegen die SpVgg Jahn Forchheim für sich. Foto: Andreas Brückmann
Mit 3:0 entschied die DJK Ammerthal (in Grün) das Hinspiel gegen die SpVgg Jahn Forchheim für sich. Foto: Andreas Brückmann

Ammerthal.Nach dem 2:1-Sieg am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den FSV Erlangen-Bruck geht es für die DJK Ammerthal erneut gegen ein Team aus dem Tabellenkeller. Die Mannschaft von Interimstrainer Tobias Rösl trifft an diesem Samstag um 15 Uhr auswärts auf die SpVgg Jahn Forchheim. Unterschätzen wollen die Ammerthaler ihren Gegner aber nicht.

Die Heimelf von Coach Christian Springer liegt nach 18 Niederlagen, fünf Unentschieden und nur sechs Siegen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Mit 23 Punkten und somit nur zwei Zählern Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz steht den Forchheimern das Wasser im Kampf um den Klassenerhalt somit bis zum Hals. Zudem wartet man bei der SpVgg seit sechs Spielen auf einen Sieg.

Ammerthals Interimstrainer Tobias Rösl warnt seine Mannschaft allerdings davor, Forchheim zu unterschätzen. „Angeschlagene Boxer sind am gefährlichsten“, erklärt er. Der Jahn sei definitiv besser, als es der Tabellenstand vielleicht vermuten lässt – was in der Bayernliga Nord ohnehin bekannt ist.

In Forchheim spricht man im Vorfeld der Partie gegen Ammerthal indes von einem „Alles-oder-Nichts-Spiel“. Dass die Springer-Elf jeder Mannschaft in dieser Liga Probleme bereiten kann bewies sie zuletzt trotz der 0:3-Niederlage im Nachholspiel gegen den Tabellendritten TSV Großbardorf. Lange Zeit lieferten sich die Forchheimer dabei einen offenen Schlagabtausch mit dem vermeintlichen Favoriten. Allerdings brachte sich die SpVgg durch schwerwiegende individuelle Fehler am Ende selbst um etwas Zählbares.

Mit großem Elan gegen die DJK

„Wir müssen das Positive aus diesem Spiel ziehen und dürfen die Köpfe nicht hängen lassen“, erklärt Lukas Meier, Co-Trainer der SpVgg „Wir müssen mit genau dem gleichen Elan auch gegen Ammerthal antreten. Dann können wir hier auch durchaus etwas holen.“ Entsprechend müssen sich also auch die Ammerthaler auf dieses eminent wichtige Spiel vorbereiten. Mit Blick auf die Tabelle zählt auf die DJK jeder einzelne Punkt im Kampf um den Klassenerhalt, denn schließlich schläft auch die Konkurrenz der Ammerthaler nicht und ist derzeit ordentlich am Punkten. Für Rösl steht auch deshalb fest, dass es für ihn und sein Team im Spiel gegen Forchheim vor allem auf die eigene Leistung und das eigene Selbstbewusstsein ankommen wird: „Es geht darum, nicht auf Forchheim zu achten, sondern dass wir selbst wieder an unsere Leistungsgrenzen gehen und den Gegner mit dem nötigen Selbstbewusstsein und Respekt zu beackern.“

Die DJK ist gut vorbereitet

Seine Mannschaft habe in den Trainingseinheiten unter der Woche gut gearbeitet und werde dementsprechend gut vorbereitet zum Auswärtsspiel bei der SpVgg antreten. Ammerthal wolle dabei alles in die Waagschale werfen, um nicht leer auszugehen. „Die Aufgabenstellung an unsere Mannschaft ist klar: nachlegen! Wir dürfen uns nicht wie so oft in der Vergangenheit auf unserem Sieg ausruhen, sondern müssen erneut alles raushauen.“ Nach dem Auftritt von Forchheim gegen Großbardorf sei äußerste Vorsicht geboten, denn gerade in der ersten Halbzeit sei die Partie laut Rösl völlig ausgeglichen verlaufen.

Verletzungsbedingt wird es einige Veränderungen geben. Verzichten muss die DJK in nächster Zeit auf Ferdinand Buchner (Knieprobleme) und Christoph Bellmann, der sich zwei Rippen gebrochen hat. Erstmals wieder im Kader ist dagegen der lange verletzte Michael Dietl. (abd)

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