MyMz

Bayernliga

Ammerthals Serie gerissen

Die DJK bleibt erstmals seit neun Spielen punktlos. Dabei wäre gegen Würzburg durchaus mehr möglich gewesen.

Mit der Chancenverwertung seines Teams konnte Dominik Haußner in Würzburg nicht zufrieden sein. Foto: Andreas Brückmann/Archiv
Mit der Chancenverwertung seines Teams konnte Dominik Haußner in Würzburg nicht zufrieden sein. Foto: Andreas Brückmann/Archiv

Ammerthal.Neun Mal in Folge blieb die DJK Ammerthal zuletzt in der Bayernliga Nord unbesiegt, jetzt setzte es eine bittere 2:3-Niederlage beim Würzburger FV, welche völlig unnötig war. Die Pleite hatte sich die DJK aber vor allem selbst zuzuschreiben, denn es haperte an der Chancenverwertung. „Nach zehn Minuten müsste das Spiel eigentlich schon zugunsten der DJK gelaufen sein. Ein glücklicher Sieg für uns, den wir natürlich sehr gerne mitnehmen. Was Ammerthal im Spiel nach vorne abgezogen hat war schlichtweg beeindruckend“, sagte WFV-Trainer Berthold Göbel.

Drei Großchancen durch Patrick Pfahler, Christian Schrödl und Jonas Grunner (2./4./5.) blieben in einer furiosen Ammerthaler Anfangsphase ungenutzt, was sich am Ende noch negativ auswirkte. Zu allem Überfluss war beim 3:2-Siegtreffer der Unterfranken kurz vor Schluss auch noch die Hand im Spiel, was aber vom unterfränkischen Schiedsrichter übersehen wurde. Aber bis dahin hätte die Partie längst für die Ammerthaler entschieden sein müssen, die Quittung folgte auf dem Fuß, die Nachlässigkeiten wurden bitter bestraft. Drei Standard- Tore, die aber auch ungenügend verteidigt wurden, nutzen die Würzburger zum Sieg.

Traumtor von Keilholz

Für die überfällige DJK-Führung sorgte zunächst Andre Karzmarczyk (28.) nach einem an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter. Wie aus dem Nichts folgte der Ausgleich nur fünf Minute später, als Moritz Lotzen bei einem Freistoß aus 25 Metern Keeper Christopher Sommerer auf dem falschen Fuß erwischte.

In der 37. Minute stand die Partie dann völlig auf dem Kopf, nachdem Patrick Hofmann eine Ecke aus dem Gewühl heraus zur 2:1-Führung nutzte. Vier Minuten vor dem Seitenwechsel der Ausgleich: Konstantin Keilholz nahm auf der rechten Außenbahn Maß und zimmerte den Ball in den Torwinkel. Der zweite Durchgang verlief dann insgesamt von den Spielanteilen her etwas ausgeglichener, doch was das Chancenverhältnis anging, blieben die Gäste weiter überlegen. Die Quittung für die fahrlässige Chancenverwertung der DJK folgte auf dem Fuß: Der WFV bekam einen strittigen Freistoß aus dem Halbfeld zugesprochen, den Fabio Bozesan zum 3:2-Führungstreffer nutzte (83.). Bei einem Konter vereitelte DJK-Torjäger Christian Schrödl durch einen 90 Metersprint in der 92. Minute nach einem Tackling das sichere 2:4 und leitete damit die große Chance zum 3:3-Ausgleich ein, welche erneut kläglich vergeben wurde. „Wir waren zu Beginn sehr gut im Spiel, hatten durch aggressives Anlaufen gute Balleroberungen und konnten aber die Torchancen leider nicht nutzen. Erst nach dem Ausgleich waren die Würzburger dann etwas besser im Spiel“, erklärte Dominik Haußner nach dem Spiel.

„Wurden bitter bestraft“

„Wir haben im zweiten Durchgang auf die Systemumstellung des Gegners reagiert. Wir sind auch gut aus der Halbzeit gekommen und hatten vier bis fünf hervorragende Einschussmöglichkeiten. Wir haben zum Schluss schon nochmal alles riskiert und haben alles auf eine Karte gesetzt, weil wir unbedingt auf Sieg spielen wollten. Dann wurden wir bitter bestraft“, so Ammerthals Coach weiter. „Dennoch glaube ich, dass wir ein richtig gutes Bayernligaspiel abgeliefert haben. Das ganz große Manko war einfach die katastrophale Chancenverwertung.“ (abd)

Die nächsten Spiele

  • Auswärtsspiel:

    Eine Woche später muss Haußners Team bereits am Samstag (19. Oktober) auf fremden Rasen antreten. Dass gastieren die Ammerthaler beim Kellerkind TSV Karlburg.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht