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Bayernliga

Auch der Rückrundenstart soll klappen

Die DJK Ammerthal muss bei Don Bosco Bamberg auf Kunstrasen antreten. Jannik Kiebler darf erneut auf Startelf-Einsatz hoffen.

Kapitän Bernhard Neumayer (r.) und die DJK wollen einen Sieg bei Don Bosco Bamberg. Foto: Jeff Fichtner
Kapitän Bernhard Neumayer (r.) und die DJK wollen einen Sieg bei Don Bosco Bamberg. Foto: Jeff Fichtner

Ammerthal.Zum Rückrundenstart in der Fußball Bayernliga Nord muss die DJK Ammerthal am Sonntag (15 Uhr) zur DJK Don Bosco Bamberg reisen. Im Bamberger Stadtteil Wildensorger auf der Rudi-Ziegler-Sportanlage erwartet die Elf von Trainer Dominik Haußner eine ähnlich undankbare und schwere Aufgabe wie zuletzt beim TSV Karlburg. Schon im Hinspiel musste sich die DJK mächtig strecken um nach Toren von André Karzmarczyk und Christian Schrödl einen 2:1-Heimsieg über die Zeit zu retten.

Bis zum heutigen Tag haben die Domstädter 17 Punkte gesammelt, belegen damit Platz 13. Eine Platzierung, für die Trainer Rolf Vitzthum eine Erklärung parat hat, nachdem der Kader der Oberfranken eigentlich von der Qualität her sehr gut bestückt ist: „Wir haben die ganze Saison schon mit massiven Verletzungspech zu kämpfen. Aber wir wollen nicht jammern, kennen die Situation jetzt schon lange genug. Die Spielweise und die Mentalität in der Mannschaft passt aus meiner Sicht zu 100 Prozent, das hat sie auch zuletzt wieder gegen den ATSV Erlangen (2:2) bewiesen. Jetzt wollen wir die positiven Ansätze gegen die starken Ammerthaler erneut abrufen“.

Auf die Truppe um DJK-Kapitän Bernhard Neumayer wartet eine intensive und wie fast immer in Bamberg auch körperbetonte Partie. Der Vorteil für die Bamberger liegt darin, dass sie auf deren gewohnten Kunstrasenplatz antreten können. Der Vorteil für die Haußner-Truppe ist dagegen, dass man ohne großen Druck antreten kann. Grund dafür ist eine aus Sicht der DJK top verlaufene Hinrunde, mit der man nach dem großen Umbruch nicht unbedingt gerechnet hatte. Platz vier und 29 Punkte stehen zu Buche. Es gilt aber weiterhin, die Kirche im Dorf zu lassen, denn die nächsten Wochen werden knüppelhart. Für Trainer Dominik Haußner steht jedenfalls fest, die spielerische Qualität in der Mannschaft weiter voranzutreiben und hart zu arbeiten, um sich kontinuierlich zu verbessern. „Wir treffen in Bamberg auf eine erfahrene Bayernliga-Mannschaft. Da müssen wir uns gegenüber der letzten Partie in Karlburg wieder deutlich steigern. Wir brauchen auf den für uns ungewohnten Kunstrasenplatz wieder eine top Leistung, um zu bestehen. Ich hoffe, dass wir in die Rückrunde erneut mit einem positiven Ergebnis starten können“.

Und was der Trainer noch anmerkte: „Geduld für junge Spieler zahlt sich irgendwann aus, denn mit der Leistung des erst 19-jährigen Offensivspielers Jannik Kiebler, der ja praktisch zuletzt ins kalte Wasser geschmissen wurde, war ich zufrieden, so dass eine erneute Nominierung für die Startelf im Bereich des Möglichen liegt“. (abd)

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