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Beim Spitzenreiter gefordert

ERSC fährt vorsichtig optimistisch nach Buchloe. Amberger sehen sich aufgrund ihrer Auswärtsstärke nicht chancenlos.
Von Günter Passler

Der ERSC Amberg (in Schwarz-Gelb) kann in Buchloe etwas für sein Punktekonto tun.  Foto: Andreas Brückmann
Der ERSC Amberg (in Schwarz-Gelb) kann in Buchloe etwas für sein Punktekonto tun. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Amberg In der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga steigt die Spannung weiter an. Nun steht letztmals ein Doppelspieltag auf dem Programm, bei dem mit Sicherheit auch erste Entscheidungen fallen werden. Spitzenreiter Buchloe könnte sich bereits am Freitagabend eines der vier Playoff-Tickets sichern, dazu ist aber ein Sieg über den ERSC Amberg nötig.

Die Wild Lions sind ab 20 Uhr zu Gast in der Buchloer Sparkassen-Arena, wo die Punkte für die Konkurrenz der „Pirates“ erfahrungsgemäß sehr hoch hängen. Das Team von Trainer Christopher Lerchner hat – zusammen mit Ulm – die beste Heimbilanz der Runde. Allerdings hat kürzlich der EV Moosburg mit einem 6:5-Erfolg die Zähler aus dem Ostallgäu entführen können, also ist es keine „mission impossible“.

Zwei absolute Topscorer

Der ESV Buchloe hat einen sehr ausgeglichen besetzten Kader, aus dem zwei absolute Topscorer hervorstechen: Ohne Alexander Krafczyk und Michal Petrak läuft nichts. Zu den bislang erzielten 49 Treffern des ESV haben die beiden 57 Scorerpunkte beigesteuert. Das Angriffs-Duo war maßgeblich auch am Hinspielsieg der Pirates in Amberg beteiligt, wo der ERSC nach eigener Führung noch mit 2:6 in die Schranken verwiesen wurde und damit noch eine Rechnung offen hat.

Am vergangenen Wochenende gewann Buchloe knapp gegen Kempten (3:2) und verlor in Haßfurt (2:4 nach 2:0-Führung) – ein zusätzlicher Beleg für die Ausgeglichenheit und Unberechenbarkeit der ersten sechs Teams, die nur um sieben Zähler getrennt sind.

Die Amberger Wild Lions könnten ihrerseits mit einem Dreier zu den „Pirates“ aufschließen und ihren dritten Rang zumindest behaupten. Die Favoritenrolle liegt wohl bei den Gastgebern, dennoch muss der ERSC vor der weiten Reise nicht tiefstapeln, denn die Mannschaft um Coach Dan Heilman hat immerhin den besten Auswärtsschnitt der Konkurrenz vorzuweisen. Lediglich in Moosburg zuletzt gingen die Löwen komplett leer aus, aber da passte schon wirklich vieles nicht zusammen.

Das Hinspiel gegen Buchloe, die Pleite in Moosburg – das sind Erfahrungen, aus denen Heilman Lehren zieht und der Amberger Trainer ist durchaus zuversichtlich: „Buchloe ist Spitzenreiter und gegen Top-Mannschaften haben wir bislang meist gut ausgesehen.“

Kader füllt sich langsam

Der überraschende 5:2-Sieg der Löwen in Ulm lässt grüßen. Da trifft es sich gut, dass der Kader des ERSC sich nach und nach auffüllt. Benjamin Frank und Daniel Krieger sind wieder dabei und auch Daniel Vlach sollte seine fiebrige Erkältung überstanden haben. „Mit einer guten Mannschaftsleistung haben wir auch in Buchloe eine Chance“, ist der sportliche Leiter der Löwen, Chris Spanger, vorsichtig optimistisch.

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