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Amberg

Corinna Schwab gewinnt in Sindelfingen

Das Hallenmeeting in Sindelfingen hatte sich die Hiltersdorfer Langsprinterin Corinna Schwab ausgesucht, um nach langer Verletzungspause ihre Form zu testen.
Gerd Spies

Corinna Schwab gewann in Sindelfingen über 400 Meter. Foto: Kiefner
Corinna Schwab gewann in Sindelfingen über 400 Meter. Foto: Kiefner

Amberg.Das Ergebnis stimmt für das Olympia-Jahr 2020 optimistisch.

2019 war nicht das Jahr der für die LG Telis Finanz Regensburg startenden Läuferin. Nach ihrem Wechsel nach Chemnitz zum Olympia-Stützpunkt musste sie sich erst auf die neuen Trainingsbedingungen einstellen und Studium sowie Hochleistungssport in Einklang bringen. Hinzu kam noch Verletzungspech. Der Mittelfuß war gebrochen und musste operiert werden. Dadurch verpasste sie die Nominierung für die WM in Doha.

Doch jetzt befindet sich die Neu-Chemnitzerin wieder in der Spur. Ihr großes Ziel in diesem Jahr ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokyo. Um ihren Leistungsstand während der derzeitigen intensiven Vorbereitungsphase zu testen, bestritt sie Anfang Januar den ersten Wettkampf in Chemnitz, lief die 60 und die 400 Meter. Für den Einstieg waren die Ergebnisse hervorragend. Sie gewann die Kurzstrecke, stellte dabei mit 7,53 Sekunden ihre persönliche Bestzeit ein. Die 400 Meter lief sie in 54,40 Sekunden. Mit dieser Zeit hatte sie sich letztes Jahr für das Finale zur deutschen Hallenmeisterschaft qualifiziert.

Am vergangenen Wochenende startete Corinna Schwab nun beim Internationalen Hallenmeeting in Sindelfingen. In einem starken Feld gewann die Studentin der Wirtschaftswissenschaften über 400 Meter in 54,47 Sekunden. Mit der Regensburger Vereinskollegin Mona Mayer hatte sie aber eine starke Konkurrenz, konnte sich jedoch auf der Zielgeraden behaupten. „Eigentlich hatte ich mir eine bessere Zeit erhofft. Aber mit dem Anfangstempo bin ich ganz zufrieden“, konstatierte Corinna Schwab ihre Leistung.

Bereits am 7. Februar steht der nächste Wettkampf mit dem Internationalen Hallenmeeting an, vor ihrer Haustüre in Chemnitz. Über 100 Teilnehmer aus ganz Europa werden dort erwartet. Vermutlich über 60 und 400 Meter wird da die Amberger „Schwaben-Power“ an den Start gehen. (age)

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