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Handball

Damen verlieren Kellerduell

HG-Team hat mit 20:21 das Nachsehen. Ambergs Herren unterliegen dem Tabellendritten, ESV 27 Regensburg, mit 25:35.

Die Damen der HG Amberg, hier Jessi Thomas, hatten gegen Pyrbaum/Seligenporten das Nachsehen.  Archiv-Foto: Andreas Brückmann
Die Damen der HG Amberg, hier Jessi Thomas, hatten gegen Pyrbaum/Seligenporten das Nachsehen. Archiv-Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Katerstimmung bei den Bezirksoberliga-Handballerinnen der HG Amberg: Die Vilsstädterinnen mussten sich im Kellerduell vor heimischer Kulisse der HSG Pyrbaum/Seligenporten mit 20:21 (8:9) geschlagen geben. Der Start in die Vier-Punkte-Begegnung verlief noch gut. Nach knapp zehn Minuten führten die von Nadine Pohl und Christof Heiduk betreuten Gastgeberinnen mit 3:1. In der Folgezeit wogte die Partie laut Co-Trainer Heiduk auf „nicht sehr hohem Niveau“ hin und her. In der 27. Minute führten die Gäste aus dem Landkreis Neumarkt mit 9:7, der Anschlusstreffer durch Jessi Thomas und eine Zeitstrafe gegen die HSG ließen Amberg aber mit allen Chancen in die Kabine gehen.

Abschlüsse aus der Nahwurfzone

Nach dem Seitenwechsel war es aber Pyrbaum/Seligenporten, das den Ton angab. „Unsere Abwehr war nicht so gut wie in den letzten Wochen. Der Gegner ist immer wieder zu Abschlüssen aus der Nahwurfzone gekommen, da unsere Seitwärtsbewegungen oft nicht schnell genug waren“, beschrieb Heiduk das Problem in der Defensive.

Statistik

  • Damen:

    Tor: Bar, Porst Feld: Thomas 7/1, Schaller 6/2, P. Ludwig 4, Grasmik, Lösch, Behringer je 1 sowie S. Wrosch, Sommer, Klisa, Karl, Mertel und Kardos

  • Herren:

    Tor: Kiener, Wismeth; Feld: Turner 7, Zilak 6, Franz 5, Nachtman 3/1, Kührlings, Rössle sowie Lulla, J. Schaller, Kistenpfennig, Andersch, Wurm und Sammet

In der 37. Minute führte Pyrbaum/Seligenporten mit 15:10 und sah wie der sichere Sieger aus. Mit einer Energieleistung kämpften sich die Ambergerinnen aber zurück. Ein 4:0-Lauf endete dann sogar in der 17:16-Führung durch Jessi Thomas. „Aber anstatt genau dort weiter zu machen und mit Selbstvertrauen die Entscheidung zu suchen, haben die Mädels den Faden verloren“, haderte Heiduk. „Wie schon in den letzten Spielen hat in der Schlussphase niemand erfolgreich Verantwortung übernommen“, beschrieb Heiduk die letzten Minuten. Pyrbaum/Seligenporten machte es minimal besser und sicherte sich so hauchdünn den Erfolg in Schlüsselspiel. „Die Niederlage ist verdient, weil wir das Ganze selbst in der Hand hatten. Deswegen ist es doppelt bitte, dass wir nicht Boden gut gemacht, sondern auch noch verloren haben“, so das Fazit von Christof Heiduk.

Eine Nummer zu groß

Der Vorjahresvizemeister war eine Nummer zu groß für die Bezirksoberliga-Handballer der HG Amberg: Die Vilsstädter unterlagen dem ESV 1927 Regensburg mit 25:32 (15:17).

Nicht einmal vier Minuten waren gespielt, da lag die Mannschaft von Trainer Roman Will mit 0:4 im Hintertreffen. Spielmacher Marek Nachtman war es dann, der vom Siebenmeterpunkt das erste Erfolgserlebnis herstellen konnte. Angeführt von David Zilak konnte die HG in der 22. Minute auf 12:13 verkürzen. Auch beim Halbzeitstand von 15:17 lag das Heimteam noch aussichtsreich im Rennen.

Der knappe Rückstand blieb erstmal auch nach dem Seitenwechsel bestehen: Alexander Franz traf in der 38. Minute zum 18:20. In der Folgezeit hatte die HG aber immer mehr Probleme mit der auf eine 5:1-Formation umgestellten Regensburger Defensive und dem eingewechselten Torhüter Maxi Miersch. Das 22:18 für die Gäste aus Regensburg erzielte Miersch selbst, der Treffer war Teil des vorentscheidenden 5:0-Laufs des ESV. Am Ende siegte Regensburg verdient mit 32:25.

„Der ESV ist ein Titelkandidat und nicht ganz unsere Kragenweite. Meine Mannschaft hat gut gekämpft, aber hier und da fehlten einfach Erfahrung und Cleverness“, fasste Trainer Will die Partie zusammen. Trotz der Niederlage blieben die Amberger Achter, da Konkurrent Buckenhofen in Obertraubling verlor.

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