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Bayernliga

Den direkten Klassenerhalt eintüten

Ammerthal trifft zu Hause auf Ansbach. Mit einem Sieg wäre der Ligaverbleib fix.

Haußner und die DJK wollen Ansbach bezwingen. Foto: A. Brückmann
Haußner und die DJK wollen Ansbach bezwingen. Foto: A. Brückmann

Ammerthal.Gewinnt die DJK Ammerthal am Sonntag (15 Uhr) vor heimischem Publikum gegen die Spielvereinigung Ansbach, dann wäre das Team von Coach Dominik Haußner definitiv zum mittlerweile siebten Mal für die Bayernliga Nord qualifiziert. Gleiches gilt für die Mannschaft aus der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt, denn beide Teams rangieren mit 39 Punkten auf dem zehnten und elften Platz. „Es geht für beide Mannschaften darum, die 40-Punktemarke zu knacken, was natürlich das primäre Ziel ist. Daher ist es für uns ein sehr wichtiges Spiel, dementsprechend fokussiert und konzentriert muss meine Mannschaft gegen Ansbach antreten. Wir wollen den endgültigen Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen, um letztendlich nicht auf die Ergebnisse der Konkurrenten angewiesen zu sein“, erklärt Haußner.

In die gleich Kerbe stößt natürlich aus sein Trainerkollege Duane Collins: „Aus meiner Sicht hat Ammerthal eine Mannschaft mit guten Einzelspielern, nichtsdestotrotz ist unser Ziel, die noch fehlenden Punkte einzufahren, um die letzten beiden Saisonspiele dann ohne Druck angehen zu können.“

Kurioser Weise hieß der letzte Gegner der beiden Kontrahenten TSV Aubstadt. Die Spielvereinigung kassierte am letzten Spieltag eine 0:3-Niederlage im eigenen Stadion, während die DJK am Mittwoch im Nachholspiel gegen die Aubstädter mit 1:2 den Kürzeren zog. Auch wenn die Partie vom Ergebnis her knapp ausging, eine klare Überlegenheit des Titelaspiranten war in allen Belangen erkennbar, auch wenn sich die Haußner-Elf nach Kräften wehrte. Solche Mannschaften sind für die Ammerthaler derzeit einfach eine Nummer zu groß, eine Niederlage ist daher aber auch nicht das große Problem. Wichtiger ist es gegen die unmittelbaren Mitstreiter in der Tabelle zu punkten. Und hier hat die Mannschaft um DJK-Kapitän Mario Zitzmann schon einige wichtige Zähler leichtfertig liegen lassen und sich somit selbst in die Bredouille gebracht, um vor dem 32. Spieltag etwas entspannter ins Saisonfinale starten zu können.

Beim zweifelsfrei denkwürdigen Hinspiel setzte es für Ammerthal nach einem regelrechten Chancenfestival eine extrem bittere 2:4-Niederlage, schon dies alleine sollte Grund genug sein, sich zu revanchieren. Ob Haußner seine Anfangsformation gegenüber dem letzten Spiel, in dem er bewusst in taktischer Hinsicht einige Veränderungen vorgenommen hatte, erneut verändert, bleibt zunächst einmal abzuwarten. Der Spielerkader für das vorletzte Heimspiel bleibt gegenüber dem Mittwochspiel definitiv gleich, nachdem von den verletzten Spielern weiterhin keiner zur Mannschaft stößt. (abd)

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