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Eishockey

Der ERSC peilt die Revanche an

Die Amberger Löwen gastieren am Sonntag bei den Buchloe Pirates – und wollen die 2:5-Hinspielpleite wieder gut machen.
Von Günter Passler

Felix Söllner und der ERSC Amberg wollen gegen die Piraten aus Buchloe den nächsten Sieg in der Verzahnungsrunde nachlegen. Foto: Andreas Brückmann
Felix Söllner und der ERSC Amberg wollen gegen die Piraten aus Buchloe den nächsten Sieg in der Verzahnungsrunde nachlegen. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Für das Mittagessen wird es an diesem Sonntag möglicherweise nicht reichen bei den Spielern des ERSC Amberg, bestenfalls vielleicht für einen Brunch. Grund dafür ist die frühe Abfahrtszeit (11:30 Uhr) zum Auswärtsspiel nach Buchloe. Dort treffen die Wild Lions um 17 Uhr auf einen weiteren direkten Konkurrenten um die Aufstiegsplätze zur Eishockey-Bayernliga.

Vor den Freitagsspielen war Buchloe in direkter Reichweite für Amberg. Abhängig davon, wie der ERSC sich gegen Dorfen und die Buchloe Pirates in Vilshofen aus der Affäre gezogen haben, könnte es durchaus zu einem Platztausch kommen. Den Allgäuern waren letzte Woche mit einer 2:10-Niederlage in Geretsried die Grenzen aufgezeigt worden. Dennoch sind Ambergs Kontrahenten bislang besser als erwartet in der Verzahnungsrunde zurechtgekommen.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Piraten ist Mannschaftskapitän Alexander Krafczyk, der zugleich zum Topscorer des Vorrunden-Vierten avancierte. Insgesamt steht Buchloes Coach Alex Wedel ein ausgeglichener, kämpferisch ausgerichteter Kader zur Verfügung, mit dem er sich den direkten Wiederaufstieg als Ziel gesetzt hat. Den letztjährigen Abstieg der Piraten hatte übrigens der ERSC mit einem 3:1-Auswärtssieg besiegelt.

ERSC strotzt vor Selbstvertrauen

An das Hinspiel in der aktuellen Verzahnungsrunde haben die Löwen allerdings weit schlechtere Erinnerungen. Mit 2:5 unterlag der ERSC da den Buchloern, die eine starke Mannschaftsleistung demonstrierten, allerdings auch ein wenig von der Strafzeitenverteilung profitierten. Bis heute glauben vor allem die Löwen-Fans, dass seinerzeit unterschiedliche Maßstäbe galten und die Piraten für ähnliche Vergehen relativ ungeschoren davonkamen. Seitdem hat Amberg aber vier der folgenden fünf Spiele für sich entschieden. Gegen den ESC Vilshofen setzte der ERSC mit einem 7:3-Auswärtssieg ein Ausrufezeichen. Danach folgte der 6:2-Heimsieg gegen den ESC Geretsried.

Die nächsten Partien

  • Heimspiele:

    Der ERSC Amberg tritt im weiteren Verlauf der Verzahnungsrunde noch zweimal vor heimischem Publikum an: am 15. Februar gegen den ESC Vilshofen und am 24. Februar gegen den ESC Kempten.

  • Auswärtsspiele:

    Am 17. und 22. Februar sowie am 3. März ist der ERSC auswärts gefordert. Die Gastspiele werden in Geretsried, Schongau und Hassfurt bestritten.

Nach der Pleite im Hinspiel gegen Buchloe mussten sich die Wild Lions einzig im Spiel gegen Schongau mit 2:5 geschlagen geben, in der anschließenden Begegnung mit dem ESC Kempten folgte dann aber schon wieder ein erneuter Sieg. Amberg setzte sich mit 4:3 nach Verlängerung durch. ERSC-Coach Dirk Salinger ist wohl gerade deshalb zuversichtlich, dass seine Mannschaft nun auch das Zeug und das nötige Selbstbewusstsein hat, um die erneute Begegnung mit Buchloe erfolgreich zu gestalten. Seine Löwen seien jedenfalls stark genug, um sich für die Pleite im Hinspiel renvanchieren zu können.

Amberg ohne Abschlusstraining

Ambergs Coach muss in der Partie gegen die Piraten allerdings auf Bernhard Keil verzichten, der aufgrund einer Rückenverletzung nicht zur Verfügung steht. Anders sieht es dagegen bei Daniel Vlach aus: Er sollte seine Rückkehr ins ERSC-Team bereits am Freitagabend im Spiel gegen den ESC Dorfen geschafft haben und wird gegen Buchloe somit ebenfalls wieder zur Verfügung stehen. Der flinke Stürmer könnte seine Stärken gerade im Konterspiel zeigen. Das Abschlusstraining am Donnerstag mussten die Löwen allerdings absagen – zu viel Eis auf den Straßen, deshalb keine Übungen auf dem Eis. Unterdessen werden von Obmann Chris Spanger bereits Gespräche mit den Spielern geführt. Zuletzt hat Verteidiger Lukas Salinger eine Zusage für die kommende Saison gegeben, unabhängig von der Liga. Er ist damit der zweite Akteur nach Felix Köbele.

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