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Bezirksliga Nord

Der FCA ist der klare Favorit

Amberg trifft zu Hause auf Schirmitz, Hahnbach empfängt Luhe-Wildenau. Für Ensdorf wird es gegen Etzenricht schwer.

  • Der FC Amberg (in Gelb) empfängt die SpVgg Schirmitz und will sich vor heimischem Publikum drei Punkte sichern. Fotos: Andreas Brückmann/Archiv
  • Die DJK Ensdorf muss am Sonntag gegen den Tabellenführer aus Etzenricht antreten.

Amberg.Der noch ungeschlagene SV Hahnbach darf nach dem Sieg im Heimspiel gegen Schwarzhofen erneut vor zu Hause antreten. Gegen Luhe-Wildenau soll der Trend der bisherigen Partien fortgesetzt werden. Um einiges schwerer wird es an diesem Wochenende dagegen die DJK Ensdorf haben, die den Tabellenführer aus Etzenricht zum Duell lädt. Gegen den aktuellen Spitzenreiter musste sich auch der FC Amberg am vergangenen Wochenende geschlagen geben. Nun geht es für die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Wagner gegen Schirmitz – und da sollen wieder Punkte her.

Da auf Wunsch des SC Luhe-Wildenau das Heimrecht getauscht wurde, kann der SV Hahnbach erneut vor eigenem Publikum antreten. Spielbeginn auf der Josef-Trösch-Sportanlage ist am Samstag um 16 Uhr. Nach drei Jahren in der Kreisliga hat der SC Luhe-Wildenau in der letzten Saison souverän die Meisterschaft errungen und ist damit wieder in die Bezirksliga-Nord zurückgekehrt. Unter Trainer Roland Rittner stand die Mannschaft bis auf einen Spieltag immer auf dem ersten Platz der Tabelle. Dies zeigt doch deutlich die Klasse dieser jungen Truppe, die sich nun auch in der neuen Umgebung beweisen möchte. Der Start ist bereits gelungen. Nur knapp mit 0:1 musste man sich zu Hause dem Favoriten SV Etzenricht geschlagen geben. Am letzten Wochenende dann ein klarer 4:1-Auswärtserfolg bei der SpVgg Schirmitz.

Hahnbach muss sich steigern

Ludwig Tannhäuser (26 Tore in der letzten Saison) und Nico Argauer (25 Treffer) sind mit die auffälligsten Akteure in einer homogenen Mannschaft, die sicher für die ein oder andere Überraschung in dieser Spielzeit sorgen wird. Der SV Hahnbach muss sich gegenüber der letzten Partie gegen den SV Schwarzhofen deutlich steigern, um die Punkte in zu Hause zu behalten. „Wir fanden gegen robuste Schwarzhofener nie zu unserem Spiel und hatten viel zu viele leichte Ballverluste“, so Trainer Thorsten Baierlein. Mit der kämpferischen Einstellung war er aber sehr zufrieden: „Gegen die starke Offensive des SC Luhe-Wildenau müssen wir besonders in der Abwehr sehr konzentriert arbeiten und auch im Spiel nach vorne wieder viel variabler agieren, um Lösungen zu finden.“ Personell wird es Veränderungen geben, da einige Spieler im Urlaub sind. Trotzdem kann der SV Hahnbach auf einen guten Kader zurückgreifen und wird alles versuchen, diese Partie zu gewinnen. (nrö)

Parallel tritt am Samstag um 16 Uhr auch der FC Amberg zum Heimspiel an. Für die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Wagner geht es nach der 0:2-Niederlage am vergangenen Wochenende in Etzenricht nun gegen die SpVgg Schirmitz. Allem Anschein nach werden die Gäste um Coach Josef Dütsch auch in dieser Saison wieder um den Klassenerhalt kämpfen müssen, denn zumindest der Start in die neue Spielzeit verlief nicht gerade erfolgreich. Zum Auftakt in die neue Saison erkämpfte sich die Spielvereinigung zwar noch ein torloses Unentschieden gegen den SV Schwarzhofen, doch gegen Aufsteiger Luhe-Wildenau gab es eine Woche später nichts zu holen.

Schirmitz musste sich mit 1:4 geschlagen geben und zeigte dabei vor allem Schwächen in der Defensive. Dabei startete Dütschs Mannschaft eigentlich ganz vielversprechend in diese Begegnung. Vom frühen Rückstand nach vier Minuten zeigte sich Schirmitz wenig beeindruckt und glich wenig später durch einen verwandelten Foulelfmeter von Timo Hirmer aus. Danach allerdings übernahm der Aufsteiger mehr und mehr das Geschehen, so dass die Spielvereinigung nur noch selten Akzente setzen konnte.

Die Amberger, die nach dem

5:1-Sieg gegen Weiden und der 0:2-Pleite gegen Etzenricht aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz rangieren, gehen somit als klarer Favorit in die Begegnung – nicht zuletzt auch aufgrund des Heimvorteils. Trotzdem wird sich der FCA im Vergleich zum Spiel beim Tabellenführer ein großes Stück steigern müssen, um sich gegen Schirmitz drei Punkte zu sichern. In der Offensive könnte dabei wieder Martin Popp den Ausschlag geben. Der 21-jährige Angreifer steuerte in den bisherigen beiden Partien bereits drei Treffer bei.

Ensdorf empfängt Spitzenreiter

Einen Tag später steht dann auch die DJK Ensdorf in der Pflicht: Am Sonntag um 16 Uhr lädt die Mannschaft von Coach Christof Schwendner den Tabellenführer aus Etzenricht. Der DJK, die zuletzt mit 1:2 gegen die SpVgg SV Weiden II unterlag, steht somit ein echter Härtetest bevor.

Denn: Der Landesligaabsteiger aus Etzenricht ging in allen Testspielen sowie in den bisherigen beiden Partien der neuen Saison stets als Sieger vom Platz. Das Team von Trainer Rüdiger Fuhrmann strotzt somit nur so vor Selbstvertrauen und wird auch in Ensdorf versuchen, sich wieder alle drei Punkte zu sichern. Als Prunkstück der Gäste erwies sich bisher vor allem die starke Defensive. Nach zwei Bezirksliga-Spieltagen ist Etzenricht noch ohne Gegentreffer, was vor allem Ensdorfs Angriff um Sebastian Hummel und Jonas Roidl fordern wird.

Ensdorf steht aktuell mit drei Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Auch wenn ein Sieg der DJK gegen den vermeintlich haushohen Favoriten durchaus eine Überraschung wäre, könnte sich Schwenders Mannschaft bei einem entsprechenden Ergebnis sogar ins obere Tabellendrittel vorarbeiten. Schließlich gilt es für Ensdorf auch, eine ähnliche sieglose Serie wie in der Vorsaison in diesem Jahr tunlichst zu vermeiden. In der vergangenen Bezirksliga-Spielzeit reichte es für die DJK in den ersten sechs Spieltagen nur zu einem einzigen Sieg – danach folgten allerdings vier Erfolge am Stück. Personell wird es im Vergleich zum Spiel in Weiden wohl keine großen Veränderungen geben.

Statistiken derBezirksliga Nord

  • Mit vier Treffern in den ersten beiden Spielen führt Thimo Luff derzeit die Torjägerliste in der Bezirksliga Nord an. Hinter dem Strümer des TSV Detag Wernberg folgen Sebastian Hummel (DJK Ensdorf) und Martin Popp (FC Amberg). Beide erzielten bislang jeweils drei Treffer.

  • Beste Offensive:

    Der TSV Detag Wernberg ist aktuell das torgefährlichste Team der Liga. In zwei Partien erzielte Detag acht Treffer – mehr als jede andere Mannschaft. Auch Raigering beweist mit sechs Toren Gefahr in der Offensive.

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