MyMz

Kegeln

Der Titelanwärter wartet auf Amberg

Die Amberger Herren können bei der SKC Staffelstein ohne Druck aufspielen. Die Damen haben Heimrecht.

Michael Wehner führt den FEB Amberg. Foto: Andreas Brückmann
Michael Wehner führt den FEB Amberg. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Nach den tollen Leistungen in den beiden vergangenen beiden Heimspielen haben die Kegler vor der Winterpause noch einmal auswärts anzutreten. Am Samstag um 13 Uhr stellen sich die Oberpfälzer dem Titelanwärter SKC Staffelstein.

Der SKC Staffelstein hatte sich bereits in den vergangenen Jahren regelmäßig im Bereich der vorderen Tabellenplätze bewegt. Doch in diesem Jahr scheint es so als könnten die Oberfranken dem Serienmeister aus Zerbst tatsächlich Paroli bieten. Zwar mussten sich die Gastgeber zuhause gegen Zerbst geschlagen geben, doch während die Zerbster an der Breitengüßbacher Festung knapp scheiterten, konnte der SKC Staffelstein die Hürde überwinden und marschiert somit wieder punktgleich mit Zerbst an der Tabellenspitze voran.

Der Kader von Staffelstein ist allerdings auch eines Titelanwärters würdig. Mit Torsten Reiser, Marcus Gerdau, Radek Hejhal, Miroslav Jelinek und Mathias Dirnberger stehen ohnehin 5 Athleten von Internationalen Format in den Reihen der Oberfranken. Auch Alexander Stephan, Julian Hess oder Florian Bischoff haben in der vergangen bewiesen, dass sie auch zu großen Taten fähig sind.

Bei den Bayernligakeglerinnen von FEB Amberg steht vor der Weihnachtspause am kommenden Sonntag noch einmal ein Heimspiel auf dem Programm; das Team um Anja Kowalczyk erwartet zum letzten Spiel des Jahres den Zweitligaabsteiger Unter Uns Bad Neustadt (Spielbeginn 14 Uhr). Nach dem knappen Auswärtserfolg in Burgfarrnbach belegen die Ambergerinnen derzeit mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 10:10 den 6. Platz. Von den Traumergebnissen des letzten Spieltages müssen sich die FEB-Mädels allerdings am Sonntag wohl verabschieden, da sich die Bahnen am Schanzl gewöhnlich als nicht so fallfreudig erweisen. Die Gäste stehen im Moment punktgleich mit Fronberg an der Tabellenspitze, mussten bisher erst drei Niederlagen einstecken und sind damit immer noch auf Wiederaufstiegskurs.

Die Amberger Chance

  • Tabelle:

    Die Amberger können dieser Partie ohne großen Druck entgegensehen. Mit den beiden letzten Heimsiegen hat man sich eine sehr gute Ausgangsposition für die Rückrunde verschafft und bei einem Titelanwärter auf deren Anlage auf einen Sieg zu spekulieren wäre vermessen.

  • Trainer:

    Das Team um Michael Wehner möchte den Schwung und die gezeigten Leistungen der letzten Wochen mit in die Pause nehmen. Zum einen geht es einmal mehr darum, um jeden einzelnen Punkt zu kämpfen, um am Ende zu sehen, was dabei herausgekommen ist. Sollte es sich die Gelegenheit für Überraschung ergeben, so ist der Mannschaft von FEB zuzutrauen diese für sich zu nutzen.

Die Aufgabe für die Ambergerinnen wird also nicht leicht. Trotzdem will man versuchen, sich für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren, zumal man sich damals durch eine schwache Gesamtleistung deutlich unter Wert verkaufte. Allerdings muss hierfür wieder eine möglichst geschlossene Heimleistung her, um ausreichend Druck auf die Gäste auszuüben. Hierfür wird am Sonntag mit Anja Kowalczyk, Silke Kirchberger, Annette Krieger, Tanja Immer, Mirjam Pauser und Sandra Pirner-Weiß wohl wieder der gewohnte Kader zum Einsatz kommen. (asc)

Weitere Nachrichten aus Amberg lesen Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht