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DFB-Stützpunkt wechselt nach Amberg

Nachdem sich der TSV Theuern zurückgezogen hatte, übernimmt die Kurfürstenstadt als kommunaler Partner des DFB.

Viele Jahre fand das DFB-Stützpunkttraining beim TSV Theuern statt. Der Verein zieht sich nun zurück. Archivfoto: Stinner
Viele Jahre fand das DFB-Stützpunkttraining beim TSV Theuern statt. Der Verein zieht sich nun zurück. Archivfoto: Stinner

Amberg.Die Stadt Amberg ist neuer Partner der DFB-Stützpunktkonzeption. Darauf einigten sich die verantwortlichen Vertragspartner – Oberbürgermeister Michael Cerny in Absprache mit dem Stadtverband für Sport von Seiten der Kommune sowie DFB-Stützpunktkoordinator Johannes Ederer von Seiten des Verbandes – Anfang Juli. Nötig geworden war der Wechsel nach dem freiwilligen Ausscheiden des bisherigen Partners TSV Theuern, der die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren geprägt hatte.

„Die Kündigung des TSV Theuern hat uns überrascht, ist aber auf Grund des erhöhten Eigenbedarfs absolut nachvollziehbar. Wir möchten uns für die jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit ganz herzlich bedanken“, erklärte Ostbayerns DFB-Stützpunktkoordinator Johannes Ederer das Ende der Partnerschaft, die die Beteiligten vor die Herausforderung stellte, einen passenden neuen Standort zu finden. Dazu wurden zahlreiche Gespräche geführt und verschiedene Experten aus der Region miteinbezogen.

Neben zahlreichen Voraussetzungen vor allem infrastruktureller Art spielte bei der Auswahl des neuen Partners auch der Wunsch nach einer nachhaltigen und langfristigen Lösung sowie die Lage im Einzugsgebiet eine entscheidende Rolle. „Wir haben auch die Situation auf Ebene des Vereinsfußballs miteinbezogen, weil uns Neutralität und Transparenz in unseren Entscheidungen sehr wichtig sind.“, nannte Ederer weitere Auswahlkriterien. Deshalb sei die neugeschlossene Zusammenarbeit mit der Stadt Amberg ein „absoluter Glücksfall“, wie beide Seiten beim Vertragsabschluss unisono mitteilten. „Wir haben in Regensburg in einer ähnlichen Situation gute Erfahrungen mit einem kommunalen Träger gemacht und können nun auch in der Region Amberg durch die Partnerschaft mit der Stadt gegenüber den Vereinen höchste Neutralität gewährleisten.“, erklärte Ederer, der weitere Vorzüge heraushob.

Die Infrastruktur im Sportpark sei sehr gut, vor allem auch, weil man auf dem Hauptplatz im Stadion sowie auf vier weiteren gut gepflegten Rasenplätzen trainieren dürfe. Dazu sollen weitere Investitionen in das Areal in den kommenden Jahren folgen, von denen auch der Stützpunkt und damit die Talente der Region profitieren. Auch die Lage innerhalb der Region sei sehr positiv: „Für die Kinder aus dem nördlichen und westlichen Einzugsgebiet reduziert sich die Fahrstrecke und Fahrtzeit erheblich.“, so Ederer. Um die Stadt Amberg als Sportstadt vermehrt in den Fokus zu rücken, sind auch vereinzelte Trainingseinheiten oder Spiele des BFV im Rahmen der Regional- und/oder Bayernauswahl geplant.

Die Partnerschaft ist zunächst auf ein Jahr angelegt, wobei beide Seiten betonten, eine nachhaltige und langfristige Lösung anzustreben.

Die offizielle Vorstellung der neuen Zusammenarbeit findet im September zu Beginn der neuen Stützpunktsaison im Rahmen einer Trainingseinheit statt.

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