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Die DJK ist dem Druck gewappnet

Nach kurzer Pause muss Ammerthal zu der U23 der Würzburger Kickers. Im Auswärtsspiel soll mindestens ein Punkt her.

Ralf Egeter (Mitte) wird der DJK Ammerthal beim Gastspiel in Würzburg aufgrund von Knieproblemen sicher fehlen. Foto: Andreas Brückmann
Ralf Egeter (Mitte) wird der DJK Ammerthal beim Gastspiel in Würzburg aufgrund von Knieproblemen sicher fehlen. Foto: Andreas Brückmann

Ammerthal.Nach den drei extrem wichtigen Punkten gegen den ASV Neumarkt (3:0) galt es für den Bayernligisten DJK Ammerthal kurz durchzuschnaufen, bevor die Mannschaft von Trainer Dominik Haußner am Freitag (18.30 Uhr) bei der Drittliga-Reserve der Würzburger Kickers den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen könnte. Nur ein Punkt Differenz liegt zwischen beiden Teams, die derzeit auf Platz zehn und elf rangieren, der Sieger dieser Partie könnte sich zunächst in sichere Gefilde verabschieden.

Am letzten Spieltag sorgte die Truppe von Trainer Rainer Zietsch nach ihrem 3:1-Erfolg gegen den Titelanwärter TSV Aubstadt ganz klar für den Knaller des Spieltages. Dementsprechend selbstbewusst werden die Würzburger auf der Sportanlage Sieboldshöhe an der Zeppelinstraße gegen die DJK Ammerthal antreten. Als Zufallsprodukt kann der Sieg sicherlich nicht gewertet werden, denn die Mannschaft hat sich seit der Übernahme von Trainer und Ex-Profi Rainer Zietsch kontinuierlich weiterentwickelt, was anhand der positiven Ergebnisse auch deutlich ersichtlich ist.

Die Mannschaft um Ammerthals Top Torjäger Michael Jonczy wird schon alle Register ziehen müssen, um etwas Zählbares aus der unterfränkischen Bezirkshauptstadt mitzunehmen. „Die Würzburger konnten zuletzt gegen den TSV Aubstadt ein richtig gutes Ergebnis erzielen. Es wird für uns gewiss kein einfaches Spiel gegen diese junge und spielstarke Mannschaft, die mit viel Tempo agiert. Darauf müssen wir uns einstellen“, erklärt Haußner.

Die Sinne geschärft

Der Trainer ist sich auch sicher, dass die Entwicklung der U23-Mannschaft seit dem Hinrundenspiel (1:1, das Tor erzielte Jonas Weigert) schon nochmals Fahrt aufgenommen hat. „Nichtsdestotrotz haben wir in der letzten Woche auch nochmals die Sinne schärfen können fürs Wesentliche und auf das, auf das wir uns im Fußball konzentrieren müssen. Ich denke schon, dass meine Mannschaft die Drucksituation zuletzt gegen Neumarkt gut angenommen hat“, sagt Haußner.

Die Basis habe seine Mannschaft zumindest bist zum 3:0 nach knapp einer Stunde gut umgesetzt. Außerdem habe das Ammerthaler Team eine hohe Laufbereitschaft gezeigt, „so wie es normal einfach auch sein soll“. „Es war jetzt auch nichts Übermäßiges aber die Jungs haben sich den Sieg einfach mal verdient, so der DJK-coach weiter.

Die Mannschaft habe sich jetzt intensiv auf den Freitag vorbereitet. Wenn es den Ammerthalern nun gelingt, ähnlich ins Spiel zu starten wie zuletzt, dann sollten die Chancen auf mindestens einen Punkt im Gastspiel bei den Würzburgern durchaus gut stehen.

Wichtige Spieler fallen aus

„Ich denke schon, dass wir da bei einer ordentlichen Performance und mit dem entsprechenden Einsatz einen Punkt mit nach Hause nehmen könnten“, sagt Haußner.

Allerdings muss der Ammerthaler Coach in Würzburg wohl auf einige seiner Stammkräfte verzichten. Sicher ausfallen wird Ralph Egeter, der aufgrund von Knieproblemen nicht zur Verfügung steht. Fragezeichen stehen außerdem hinter Jan Mazanec und Andre Karmarczyk – beide Spieler zogen sich im Abschlusstraining leichte Verletzungen zu. Ob die beiden Mittelfeldakteure eingesetzt werden können, wird sich daher wohl eher erst kurzfristig entscheiden. (abd)

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Das Hinspiel

  • Erste Hälfte:

    Die Ammerthaler, die damals noch die Chance auf den dritten Tabellenplatz hatten, gerieten zu Hause gegen die Würzburger zunächst in Rückstand. Onur Ünlücifci brachte die Gäste in der 26. Minute mit 1:0 in Führung. Jonas Weigert glich in der 40. Minute aus.

  • Zweite Hälfte:

    Obwohl Würzburgs Ferdinand Seifert in der 69. Minute nach wiederholtem Foulspiel mit der gelb-roten Karte vom Platz flog, gelang es den Ammerthalern in Überzahl nicht mehr, das Spiel für sich zu entscheiden.

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